Bürger aus Kaarst machen Reise nach Israel

25-köpfige Gruppe : Kaarster erkunden Israel

Die 25-köpfige Gruppe sammelte bei ihrer Reise viele spannende Eindrücke.

Unter der Leitung von Pfarrer Werner Hoffmann war eine 25-köpfige Reisegruppe jetzt unterwegs in Israel und Palästina. Die Gruppe bestand aus sowohl evangelischen als auch katholischen Christen aus Kaarst, Büttgen, Meerbusch und Düsseldorf.

Neben Pfarrer Hoffmann, der mit den zu den jeweiligen Orten passenden Bibelstellen, Gebeten und Betrachtungen die geistlich-religiöse Leitung hatte, gehörten zum Führungsteam noch zwei weitere Personen: Zum einen Gaby, eine Deutsche, die seit 30 Jahren in Israel lebt. Sie versorgte die Gruppe mit touristischen Informationen und gewährte durch ihre Erfahrungsberichte tiefe Einblicke in das tägliche Leben in einem so komplizierten Land. Zum anderen der arabische Busfahrer Hammoudi, der auch in den schwierigsten Verkehrssituationen immer einen kühlen Kopf behielt.

Die Reise begann in Nazareth mit zwei Übernachtungen. Neben der Besichtigung der zweistöckigen Verkündigungskirche und eines Freilichtmuseums, das das Leben und Sterben zur Zeit Jesu sichtbar machte, unternahm die Gruppe von dort einen Ausflug zum See Genezareth. Vom Ort der Bergpredigt wanderte sie an das Seeufer zu der Anlegestelle, wo Jesus am Lagerfeuer Petrus zu seinem Nachfolger ernannte. Auf den Besuch in Tabgah folgte eine Bootsfahrt auf dem See mit herrlicher Aussicht auf die Golanhöhen.

Am nächsten Tag ging es weiter in die Oasenstadt Jericho, der ältesten und mit minus 250 Meter unter dem Meeresspiegel tiefstgelegenen Stadt der Welt. Auf dem Weg dorthin erfolgte ein Abstecher zur mitten in der Wüste am Jordanufer gelegenen Taufstelle Jesu. Die Tauferinnerung mit Wasser aus dem Jordan war für viele aus der Gruppe der religiöse Höhepunkt der Reise. Der ein oder andere genoss später auch das Bad im hoteleigenen Swimming-Pool.

Auf einen Berg in der Nähe Jerichos hat sich Jesus der Bibel nach 40 Tage zurückgezogen und widerstand dabei den Versuchungen des Teufels. Das im Gedenken daran errichtete Kloster klebt dabei förmlich am Berg. Die Gruppe erreichte es über die, laut Guinness-Buch der Rekorde, längste Seilbahn unterhalb des Meeresspiegels. Auf der Fahrt durch die Wüste Judäa nach Bethlehem, wo die nächsten vier Übernachtungen geplant waren, konnte man einen kurzen Blick auf das tote Meer werfen.

Von Bethlehem mit der Geburtskirche und den Hirtenfeldern aus gab es Tagesausflüge. Einmal nach Thalita Kumi, einer deutschen Schule als Friedensprojekt in Palästina und mehrfach nach Jerusalem, einmal davon auch als Abendfahrt. Erwähnen sollte man dabei den Gottesdienst in dem für die Gruppe abgesperrten Garten Gethsemane.

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