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Bright Akwo Arrey-Mbi – von der SG Kaarst zum Sieger der Champions League

Kaarster gewinnt Champions League : Arrey-Mbi jubelt mit dem „Henkelpott“

Bright Akwo Arrey-Mbi hat in der Jugend für die SG Kaarst gespielt – am Sonntag hat er mit dem FC Bayern München die Champions League gewonnen. Nach dem Finalsieg postete der Abwehrspieler ein Foto mit dem Henkelpott.

Die Arme an den beiden Henkeln, die Mütze schräg auf dem Kopf, die Goldmedaille hängt um den Hals: Nach dem 1:0-Sieg des FC Bayern München im Finale der Champions League am Sonntagabend gegen den französischen Meister Paris St. Germain hat Bright Akwo Arrey-Mbi sich seinen ersten Traum erfüllt. Zwar stand er beim Finalturnier in Portugal in keinem Spiel des deutschen Rekordmeisters im Kader, dennoch durfte er am Ende auch den begehrten „Henkelpott“ in den Händen halten. „Unglaubliches Gefühl“, postete Arrey-Mbi zu seinem Instagram-Foto.

In einem Freundschaftsspiel gegen Olympique Marseille hatte das 17-jährige Mega-Talent Anfang August sein Profi-Debüt für die Bayern gefeiert – kurz bevor das Finalturnier der Champions League in Portugal begann. Sein Name stand auf der Kaderliste für die „Endrunde“ in Portugal, in den Spielkader hat es der Abwehrspieler aber nicht geschafft. Doch das macht ihm offenbar nichts aus, denn ihm steht eine große Zukunft bevor. Das jedenfalls glauben seine Mitspieler.

Nationalspieler Joshua Kimmich bezeichnete den gebürtigen Kaarster wegen seiner kräftigen Statur jüngst als „Biest“. Wer Brights Instagram-Account verfolgt, der sieht nicht selten gemeinsame Videos mit dem Bayern-Senkrecht-Starter schlechthin: Alphonso Davies. Auch der Österreicher David Alaba lobte den gebürtigen Kaarster Bright bereits in den höchsten Tönen. Nach einer Einheit im Trainingslager in Doha schwärmte er von dessen Athletik sowie Spielverständnis.

Doch bei all den lobenden Worten und den erreichten Meilensteinen ist es noch ein langer Weg nach oben in dem harten Fußball-Business. Entscheidend ist dabei vor allem die Psyche. Da macht sich Brights Jugendtrainer Markus Stenten aber keine Sorgen – und attestiert seinem Ex-Schützling Bodenständigkeit, die nötig ist, um sich aufs Wesentliche zu fokussieren. Auch das Foto mit dem „Henkelpott“ wird ihn nicht zum Abheben verleiten.