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Kaarst: Beste Covermusik der Dire Straits

Kaarst : Beste Covermusik der Dire Straits

Die Tribute-Band rockte das prall gefüllte Albert-Einstein-Forum.

Selbst der sprichwörtliche letzte Platz und weit darüber hinaus auch die Stehplätze des Albert-Einstein-Forums waren mit Fans besetzt: Sie werden nicht enttäuscht, denn das ist ihre Musik, die an diesem Abend gespielt wird. Mit der sind sie in den 1980er Jahren aufgewachsen, und die lieben sie bis auf den heutigen Tag heiß und innig. Von der Coverband der Dire Straits, die ein "Best of" des Originals versprechen, wurde nicht die gängige Pop-Musik vorgetragen, die aus jedem Lautsprecher im Supermarkt oder im Autoradio plärrt. Allein ihr technischer Anspruch ist hoch, und es geht auch um musikalisch unterlegte Inhalte.

Auffallend ist das Spiel mit den Fingern auf der Gitarre - Lead-Gitarrist Wolfgang Uhlich verzichtet nämlich auf das übliche Hilfsmittel Plektrum. Dadurch klingen die meist rasend schnell gespielten Stücke sehr sauber und ausdrucksstark. An Virtuosität bei der Darbietung der alten Dire Straits-Klassiker stehen die anderen Band-Mitglieder nicht nach: André Amberg, Gesang, Olaf Satzer, Schlagzeug, Tobi Blattmann, Keyboard. Lediglich in der Schreibweise unterscheidet sich die Tribute-Band von ihrem großen Vorbild, aber in der musikalischen Klasse liegen die Cover-Musiker auf dem gleichen Level.

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Ihr Spiel hat etwas von einem sehr heftigen Herzschlag, ist resolut und wird oft von melodiösen Phasen gefühlsstarker Tonsetzung abgelöst. So kommt der Ohrwurm "Telegraph Road" über, so geht es mit "Lady Writer" weiter, und schließen sich "Romeo and Juliet" und das gleichfalls bekannte "Walk of Life" an. Die Musiker nehmen sich Zeit. 14 Minuten allein für das absolute Highlight des Abends: "The Sultans of Swing". Lang sind die Nummern, aber sie langweilen in keiner Passage. Mit ihrem "Best of"-Programm der Dire Straits und einigen jüngeren Solonummern von dessen Bandgründer Mark Knofler wird eine gelungene Mixtur geboten.

Rundum im Saal gab es strahlende und glückliche Gesichter. Nicht nur vor der Bühne wurde getanzt, die hoch erhobenen Arme der Zuhörer gingen immer wieder im Takt nach links und rechts. Besucherin Ruth Majonika ist ein bekennender Dire Straits-Fan: "Das hat mich richtig überzeugt. Ich bin begeistert.

(klnie)