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Kaarst: Baustellen sorgen für Stau

Kaarst : Baustellen sorgen für Stau

Weil die Kreiswerke im Bereich Kaarster Straße ihr Rohrnetz erneuern, kommt es in Holzbüttgen vor allem morgens und abends zu spürbaren Verkehrsbelastungen. Die Situation wird sich in den nächsten Monaten nicht entspannen.

Für eine Fahrt durch Holzbüttgen brauchen Autofahrer derzeit viel Geduld. Bereits seit November erneuern die Kreiswerke Grevenbroich im Bereich Kaarster Straße ihr Rohrnetz und die Hausanschlüsse. Abschnittsweise rücken dafür die Kolonnen vor. Zurzeit wird im Bereich der Ampelkreuzung auf der Bismarckstraße, Richtung Ortsausgang gearbeitet.

Das sorgt vor allem während des Pendlerverkehrs, etwa zur A 52 im Kaarster Norden, morgens und abends für Staus. Ortskundige wiederum umfahren die Baustelle über die Anliegerstraßen und sorgen dort für mehr Verkehr.

Um die Arbeiten möglichst schnell abzuschließen zu können, werden bereits zwei Kolonnen beschäftigt. "Diese Situation wird noch etwa bis Ende Mai andauern", sagt Jürgen Lambertz von den Kreiswerken. Er spricht dabei von den eigenen Arbeiten, denn im Anschluss wird Straßen.NRW die gesamte Fahrbahn der Kaarster Straße sanieren. "Meinem Ermessen nach wird die Verkehrslage dann noch schlimmer, wenn die komplette Straße halbseitig ausgekoffert wird", so Lambertz.

Zu Behinderungen kam es in den vergangenen Tagen auch auf der Neersener Straße (L 390) an der Auffahrt zur A57 in Richtung Krefeld. Zu den Stoßzeiten bildeten sich Staus bis zur K 37 auf Höhe von L'Oreal. Wegen Vorarbeiten zum sechsspurigen Ausbau der Autobahn war auf der L 390 die Spur nach Neuss gesperrt. Der komplette Verkehr wickelte sich alleine über die Abbiegespur zur Autobahnauffahrt ab.

"Im Zuge des Autobahnausbaus reißen wir die Brücke ab. Deshalb wird darunter fließende Nordkanal durch ein Kanalrohr geleitet und der Bereich darüber mit Erde eingeebnet", erklärt Projektleiter Josef de Mülder. Die Brücke wird in Kürze halbseitig abgerissen. Von Freitagabend bis Montagfrüh wird es in den Bereich auf der L 390 zu einer Vollsperrung kommen. "Auch danach wird immer wieder mit Einschränkungen und einer veränderten Verkehrsführung zu rechnen sein", so de Mülder.

(NGZ)