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Kaarst: Baustelle nervt Anlieger

Kaarst : Baustelle nervt Anlieger

Baustellen direkt vor der Haustür sorgen immer für Behinderungen und Einschränkungen, mit denen die direkten Anlieger zurechtkommen müssen. Am vergangenen Wochenende mussten sich die Anwohner mit einer gestörten Nachtruhe arrangieren. Weil die Bismarckstraße für ihre Sanierung ebenfalls vollständig gesperrt werden musste, um für die jetzigen Bauabschnitte als wichtige Umleitung zu fungieren, arbeitete die Baufirma auch nachts. Die Geschäftsleute entlang der Kaarster Straße sowie der Nordkanalallee und am Lindenplatz klagen über Umsatzeinbußen.

"Die Stammkunden nehmen die Behinderungen in Kauf, aber wer spontan etwas besorgen möchte, bleibt weg", sagt Gabriele Schiefer. Ähnliches hat die Inhaberin eines Schreibwarengeschäfts von anderen Geschäftsleuten gehört. Alle verstünden zwar, dass die Straßensanierung notwendig sei und damit auch Behinderungen, eine Vollsperrung sei für sie aber nicht nachvollziehbar. "Während der Kanalsanierung durch die Kreiswerke hat das besser geklappt", so Schiefer. Außerdem fühlen sich die Anlieger vorab nicht ausreichend informiert über die Sperrungen.

Markus Reul vom Landesbetrieb Straßen NRW sieht die Informationspflicht dagegen erfüllt. "Wir haben allgemein über die Presse informiert und bei den direkten Anliegern Handzettel verteilt", sagt er. Für Probleme, sagt Reul, sei er selbst aber stets ansprechbar, und bisher habe er auch immer eine Lösung gefunden.

(stef)