1. NRW
  2. Städte
  3. Kaarst

Kaarst: Bauhof pflanzt in Kaarst 5000 Blümchen

Kaarst : Bauhof pflanzt in Kaarst 5000 Blümchen

Mit der Pflege ihrer Grünflächen pflegt die Stadt auch ihr Image. Damit es im Frühling wieder bunt blühen kann, hat der städtische Bauhof bereits im vergangenen Herbst 12000 Narzissen-Zwiebeln gesetzt.

Wenn ihre Blätter an der Feuerwache, an der Bahnunterführung in Büttgen, auf der grünen Wiese gegenüber dem Bahnhof Kaarst und an weiteren Stellen blühen, entwickelt sich auf insgesamt 430 Quadratmetern ein weiß-gelbes Blumenmeer.

Der milde Winter forderte den Bauhof dieses Jahr wenig. Knapp 60 Tonnen Salz wurden gestreut, ein Zehntel der Menge des Vorjahrs. Nach der Erfahrung der letzten beiden strengen Winter hatte die Stadt ein Salzvorrat von 550 Tonnen angelegt. Der Rest lagert nun problemlos und gut gelüftet in einer extra dafür gebauten Halle auf dem Baubetriebshof.

Durch den milden Winter in diesem Jahr konnte der Bauhof in den vergangenen Monaten viele Rückschnitte erledigen. Von März bis Ende September gilt nun die Schutzzeit, die solche Arbeiten nur noch im Zuge der Verkehrssicherungspflicht erlauben. Bis Ostern sollen alle Grünanlagen gereinigt werden. Beim Schuffeln wird die Erdoberfläche gelockert, damit der Boden wieder mehr Luft bekommt. Außerdem werden die winterfesten Stauden entfernt, um Platz für die Sommerbepflanzung zu schaffen.

Mit der Neubepflanzung von insgesamt 45 Blumenbeeten im Stadtgebiet wartet Bauhof-Leiter Heinz Kiefer noch bis zu den Eisheiligen Mitte Mai, denn so lange kann noch Frost auftreten und die jungen Pflanzen beschädigen. Insgesamt 5000 Blümchen werden eingepflanzt. Schwerpunkte sind die Baumbeete am Rathausplatz in Büttgen und im Maubishof sowie die Kriegerdenkmäler und Einfahrtsbereiche der Stadtteile. Bei der Auswahl wird darauf geachtet, dass die Pflanzen längere Trockenheit überstehen, obwohl in einem heißen Sommer ein Mitarbeiter ausschließlich mit der Bewässerung beschäftigt ist. Begonien, weiße Impatien, Fuchsien, Geranien, Männertreu, Steinkräuter und Tagetes sind beim Gärtner bestellt. "Es ist eine Standardbepflanzung. Bei der Anordnung können unsere Mitarbeiter dann ihre Kreativität frei entfalten", sagt Kiefer.

(NGZ/rl)