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Kaarst: Aus wildem Garten wird Wartestelle für Busgäste

Kaarst : Aus wildem Garten wird Wartestelle für Busgäste

Zwischen Maubishof und Am Neumarkt, genauer gesagt, zwischen dem Blumengeschäft "Olafs" und der "Martinus Klause", wird bald Schluss sein mit der bislang herrschenden wilden Gartenromantik. Die Stadt hat das Gartengrundstück erworben und will es umgestalten. Der Technische Beigeordnete Manfred Meuter stellte jetzt im Bau- und Umweltausschuss die Pläne vor.

Die Stadt will rund 25 000 Euro investieren. Hinter dem uneinsehbaren Wellblechzaun herrscht derzeit Wildwuchs: Dort stehen eine Hütte und sogar eine Bar. Einige Fichten wirkten – so Meuter – nicht so, als würden sie einen schweren Sturm überstehen. Die Stadt wird das Grundstück jetzt unter anderem nutzen, um eine sogenannte Aufstellfläche und ein Wartehäuschen für Busfahrgäste zu schaffen. Meuter geht davon aus, dass der Stadt für das Wartehäuschen keine Kosten entstehen, da es als Werbeträger genutzt werden darf. Nebenbei soll eine fußläufige Verbindung zwischen Maubishof und Neumarkt hergestellt werden.

Die Gestaltung soll klar und einfach ausfallen. Kranke Bäume sollen gefällt werden, die verbleibenden Bäume bilden das Grundgerüst für die Gestaltung. Vorgesehen sind Hecken, flache Gambionen. Und weil das ehemalige Gartengrundstück Aufenthaltsqualität bekommen soll, sind auch einige Bänke vorgesehen.

Herbert Ahlert (CDU) begrüßte die Pläne der Verwaltung, dort ein attraktives Provisorium zu schaffen. Volker Zachel (FDP) fragte, ob das Wartehäuschen in den veranschlagten 25 000 Euro enthalten sei. Das ist es nicht, aber Meuter geht davon aus, dass es, wie üblich, von einem Unternehmer errichtet wird, der es im Gegenzug als Werbeträger vermarkten darf.

(NGZ)