1. NRW
  2. Städte
  3. Jüchen

Jüchen: Winterdienst hat den Blitzeis-Einsatz gut bewältigt

Jüchen : Winterdienst hat den Blitzeis-Einsatz gut bewältigt

Solch einen dramatischen Blitzeis-Einsatz, wie am vergangenen Samstag, hat der Winterdienst der Gemeinde Jüchen bisher noch nicht gehabt: Zumindest kann sich laut Dezernent Oswald Duda und Gemeindesprecher Norbert Wolf im Rathaus niemand an Vergleichbares erinnern. "Wir waren aber gut vorbereitet", betont Duda, der auf Nachfrage unserer Redaktion gestern eine positive Bilanz ziehen konnte. Denn auf Jüchener Gemeindegebiet hat es keine Unfälle gegeben, wie auch Feuerwehr und Polizei bestätigten. Duda hatte "seine" Leute bereits am Freitag über die Wetterwarnung in Kenntnis gesetzt und für den Winterdienst die Notdienstbereitschaft mit sechs zusätzlichen Kräften angeordnet. Zwischen 15 und 20 Uhr seien dann mit zwei Fahrzeugen die Straßen in Jüchen und in den Außenorten in einem Radius von 50 Kilometern mit Salz abgestreut worden.

Zusätzlich schickte Duda ab 16 Uhr einen Fußtrupp mit sechs Mitarbeitern heraus, der im Zentrum und in den Außenorten bis 20.30 Uhr im Einsatz gewesen sei. Dazu seien Mitarbeiter des Fußtrupps auch in die Dörfer gebracht worden, um Gehwege, aber auch Bushaltestellen, Eingänge von Bürgerhäusern, Schulen und Kindergärten ab zu streuen. Die einzige Überraschung, die die Blitzeiswarnung der Stufe Rot (die höchste Warnstufe wird mit der Farbe Violett gekennzeichnet) für den Winterdienst der Gemeinde mit sich gebracht habe, schildert Duda so: "Wir waren gut vorbereitet. Erstaunt haben uns nur die Ausmaße und die Schnelligkeit, mit der sich das Blitzeis entwickelt hat."

(gt)