Adventsstimmung rund um St. Jakobus Jüchener Weihnachtsmarkt mit Biathlon und Mitmachkonzert

Jüchen · Der stimmungsvolle Jüchener Weihnachtsmarkt am dritten Adventswochenende wird wieder von vielen Vereinen und Organisationen aus der Stadt mitgestaltet. Was es in diesem Jahr alles an Neuerungen in und rund um St. Jakobus gibt.

 Ursula Schmitz von der Stadt, Bürgermeister Harald Zillikens und Pfarrer Ulrich Clancett (v.l.) stellen das Programm für den Weihnachtsmarkt mit mehreren Neuerungen vor.

Ursula Schmitz von der Stadt, Bürgermeister Harald Zillikens und Pfarrer Ulrich Clancett (v.l.) stellen das Programm für den Weihnachtsmarkt mit mehreren Neuerungen vor.

Foto: Georg Salzburg (salz)

Einen Biathlon für Kinder wird es geben und einen Fotowettbewerb, auch neue Stände sind dabei: Mehrere Neuerungen für den Jüchener Weihnachtsmarkt rund um die Jakobus-Kirche am dritten Adventswochenende kündigen Bürgermeister Harald Zillikens und Pfarrer Ulrich Clancett an. Stadt und katholische Gemeinde sind Veranstalter des Events, das am 16. Dezember von 12 bis 21, am 17. Dezember von 11 bis 20 Uhr geöffnet ist. Der größte Weihnachtsmarkt ist es nicht, aber ein stimmungsvoller, auf dem sich viele Jüchener jedes Jahr treffen. „In diesem Jahr wird es noch mehr für Kinder geben“, sagt Ursula Schmitz, die im Rathaus den Markt organisiert.

Klar, das Kettenkarussell für die Kinder wird es wieder geben, und der Nikolaus hat sich auf dem Kirchplatz für Samstag, 15.45 Uhr und für Sonntag, 11.30 Uhr, angekündigt. Neu ist dagegen der kleine Biathlon für Kinder in vier Altersgruppen am Samstag von 14 bis 18 Uhr. Auf einer Art Kunstteppich wird mit Holz-Skiern gefahren, danach mit Nerve-Gewehren geschossen. Ausrichter des Wettbewerbs ist der Stadtjugendring. Am Sonntag wird der Pfadfinderstamm Hochneukirch mit Jungen und Mädchen am Lagerfeuer Stockbrot backen, auch ein Friedenssymbol-Suchspiel wird veranstaltet. Außerdem holen Pfadfinder das Friedenslicht aus Bethlehem in Aachen ab und verteilen es auf dem Markt.

Neu ist ein Weihnachtsmarkt-Fotowettbewerb. Wer auf der Facebook-Seite der Stadt ein Foto von sich vor dem Weihnachtsaufsteller postet, kann gewinnen. Erster Preis ist eine Jahreskarte von Schloss Dyck.

Die Weihnachtsmarkt-Besucher können sich aber auch auf einige Neuheiten an den wahrscheinlich 23 Ständen freuen: Wie wäre es mit Lavendel-Spezialitäten und Häkelarbeiten? Oder mit hausgemachten Likören am Stand von Martina Müller-Streit? Oder mit Drechselarbeiten von Helmut Vautz. Mit selbstgefertigte Deko- und Geschenkartikeln kommt Christina Lützler zum Markt. Die Metzgerei Jungmann ist mit Spanferkel, Spießbraten und Geschenkartikeln präsent.

Ein seit Jahren Bekannter auf dem Markt ist Norbert Wirtz, dessen Familie wieder filigrane Holzarbeiten anbiete, der Erlös ist für die deutsche Kinderkrebshilfe bestimmt. Übrigens ist Norbert Wirtz bereits seit dem ersten Weihnachtsmarkt dabei, in diesem Jahr öffnet die 17. Auflage.

Eine Neuerung kündigt Pfarrer Ulrich Clancett an: „Viele Vereine möchten sich gern präsentieren, aber nicht über die ganzen zwei Tage. Deshalb bieten wir erstmals eine Hütte an, in der lokale Vereine ein oder zwei Stunden lang ihre Arbeit vorstellen können.“ Und dann gibt es noch das umfangreiche Programm in der Kirche. Ein musikalisches Highlight steht für Sonntag, 17 Uhr, an: Dann gastiert Björn Heuser mit einem Mitsingkonzert „Janz besinnlich“ in der Kirche und präsentiert traditionelle und kölsche Lieder zur Weihnachtszeit. „Das Konzert ist noch nicht ganz ausverkauft“, sagt Clancett. Karten gibt es beim Katholischen Pfarramt Jüchen, Rektor-Thoma-Straße 10.

Das übrige Programm in der Kirche reicht vom Weihnachtsspiel von Kinder der Kita „Unserer lieben Frau“, über Darbietungen von Pro Musica, des Projektchores 007 und der Concert Band des Gymnasiums bis zu Liedern von Kindern, die beim Projekt „Singpause“ mitmachen.

Überhaupt wird der Weihnachtsmarkt von vielen Vereinen und Organisationen aus Jüchen gestaltet. So werden wieder die Malteser für Leckers sorgen, und die Feuerwehr wird das Glühwein-Haus besetzen.

Am Rand des Marktes werden übrigens Feuerwehrfahrzeuge postiert. Der Grund: „Wir müssen auch an die Sicherheit denken, deshalb werden an den Eingängen Feuerwehrfahrzeuge quer gestellt, die bei Bedarf zur Seite gefahren werden“, informiert Zillikens. Für die Zukunft plant die Stadt, Weihnachtsmarkthütten nicht mehr auszuleihen, sondern eigene anzuschaffen. „Auf dem neuen Baubetriebshof werden wir dafür ausreichend Lagerfläche haben“, sagt der Bürgermeister.

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort