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Weihnachtsmarkt 2021 in Jüchen abgesagt

Drittes Adventswochenende : Der Weihnachtsmarkt in Jüchen ist abgesagt

Die Vorbereitungen zum Jüchener Weihnachtsmarkt waren fast abgeschlossen, nun haben Stadt und Kirchengemeinde die fürs dritte Adventswochenende geplante Veranstaltung abgesagt – wegen Corona. Etliche Schausteller hatten bereits erklärt, nicht zu kommen.

Die Budenstadt rund um die katholische Pfarrkirche St. Jakobus wird nicht aufgebaut, den Jüchener Weihnachtsmarkt am dritten Adventswochenende, 11. und 12. Dezember, wird es wegen der Corona-Pandemie nicht geben. Das teilten die Stadt Jüchen und die katholische Kirchengemeinde Jüchen als Veranstalter am Dienstag mit. Bürgermeister Harald Zillikens und Pfarrer Ulrich Clancett sehen angesichts der steigenden Zahl der Corona-Infektionen und der zunehmenden Zurückhaltung bei den Ausstellern keine Möglichkeit, den Markt in diesem Jahr auszurichten – trotz etlicher geplanter Schutzmaßnahmen. So sollte die 2G-Regel gelten, nur Geimpfte und Genesene hätten Zugang zum Weihnachtsmarkt erhalten.

„Wir lagen quasi in den letzten Vorbereitungen für den Markt“, berichtet Stadtsprecher Norbert Wolf. 24 Aussteller hätten zugesagt, damit „hatten wir die maximale Zahl an Plätzen vergeben, die zur Verfügung standen“. Doch dann trafen im Jüchener Rathaus eine Absage nach der anderen ein. Laut Stadtverwaltung sei Standbetreibern die Infektionsgefahr bei einer Teilnahme zu groß. Darüber hinaus sei es „einigen Ausstellern schwer gefallen, ihre sagen zu bestätigen, da sie davon ausgehen, dass ihre Umsatzerwartungen unter Corona-G-2 Regeln nicht erfüllt werden und eine Teilnahme sich möglicherweise für sie nicht rechnet“, erläutert Norbert Wolf.

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Die Absagen häuften sich, schließlich blieben am Montag Abend lediglich noch fünf Standbetreiber übrig. Stadtverwaltung und Kirchengemeinde entschieden sich deshalb zur Absage.

„Die Zahl der übrig gebliebenen Aussteller ist zu klein“, erklärt Pfarrer Ulrich Clancett. „Wir wollten den Weihnachtsmarkt in Jüchen ausrichten, um den Menschen in der Adventszeit etwas Abwechslung zu bieten““, sagt Clancett. Allerdings seien wegen der steigenden Infektionszahlen weitere Einschränkungen zu erwarten, so dass es nicht sicher sei, ob der Markt am dritten Adventswochenende überhaupt hätte stattfinden können.

Pfarrer Ulrich Clancett und Stadtsprecher Norbert Wolf erläutern, dass bei den Vorbereitungen erhebliche Vorkehrungen zum Corona-Schutz geplant gewesen seien – auch über die 2G-Regel hinaus. Ein Glühweinzelt mit Party samstagabends sollte es im Gegensatz zur früheren Jahren natürlich diesmal nicht geben.

Zudem sollte laut Stadtsprecher Wolf ein Sicherheitsdienst engagiert werden, um Impfnachweise der Besucher zu prüfen. „Wir hatten eine lückenlose Kontrolle an den vier Zugängen zum Weihnachtsmarkt geplant“, betont Pfarrer Ulrich Clancett.