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Stau nahe Jüchen: Autobahn 44 bleibt nach Unfall für Stunden gesperrt​

Unglück zwischen Jüchen und Jackerath : Motorradfahrer aus Borken stirbt bei Unfall auf Autobahn 44

Am Dienstagnachmittag ist es auf der A44 zwischen Kreuz Holz und Dreieck Jackerath in Fahrtrichtung Aachen zu einem schweren Unfall gekommen. Es kam zu langen Staus.

Am Dienstagnachmittag ist es auf der Tagebau-Trasse der Autobahn 44 zu einem tödlichen Unfall gekommen. Gut einen Kilometer vor dem Dreieck Jackerath in Fahrtrichtung Aachen ist ein 56 Jahre alter Motorradfahrer aus dem Kreis Borken nach ersten Erkenntnissen der Polizei seitlich mit einem Volvo kollidiert und gestürzt. Der Fahrer des Volvo wiederum soll einem Kleintransporter ausgewichen sein. Der Motorradfahrer rutschte nach rechts von der Fahrbahn und erlag nach Auskunft eines Sprechers der zuständigen Polizei Köln noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Zu dem Unglück war es gegen 13.45 Uhr gekommen, die Richtungsfahrbahn Aachen wurde kurz darauf komplett für den Verkehr gesperrt. Es bildete sich ein acht Kilometer langer Stau. Zu Beeinträchtigungen kam es zwischenzeitlich auch auf der Autobahn 46 in Fahrtrichtung Heinsberg. Gegen 17 Uhr wurde die Fahrbahn der A 44 wieder für den Verkehr freigegeben.

Im Einsatz war auch ein eigens auf die Aufnahme von Unfällen spezialisiertes Team der Polizei, ebenfalls vor Ort war die Feuerwehr Jüchen mit zusammengerechnet 40 Kräften der Einheiten Jüchen, Gierath, Kelzenberg und Waat. Sie sicherten die Einsatzstelle und streuten auslaufende Betriebsmittel ab. Weil in dem acht Kilometer langen Stau hunderte Fahrer mehr als drei Stunden lang warten mussten, alarmierte die Feuerwehr die Motorradstaffel der Johanniter-Unfallhilfe aus Neuss sowie den Malteser-Hilfsdienst aus Jüchen. Die Retter versorgten die Fahrer im Stau mit Wasser – auch um zu vermeiden, dass es zu medizinischen Notfällen aufgrund der hohen Temperaturen kommt.

Wie Feuerwehr und Polizei mitteilten, war eine Abführung des Verkehrs aufgrund der baulichen Gegebenheiten nicht möglich. Weitere Details zum Unfallhergang wurden zunächst nicht bekannt.

(cka)