Schlossherbst an Schloss Dyck noch bis Sonntag geöffnet

Schlossherbst : Herbstmarkt lockt bis Sonntag ans Schloss Dyck

Extrem gut besucht war der erste Tag des Schlossherbstes. Bis einschließlich Sonntag ist der große Herbstmarkt im Park von Schloss Dyck noch geöffnet.

Die Besucher drängten sich regelrecht auf dem Gelände am Schloss. Foto: Woitschuetzke,Andreas (woi)
Auch Kunsthandwerk gibt es beim Schlossherbst zu bestaunen. Foto: Woitschuetzke,Andreas (woi)

Man kann ganz wild sein auf den Schlossherbst auf Schloss Dyck, weil es dort kulinarische Köstlichkeiten von Elch, Reh, Hirsch und sogar von Biber und Rentier gibt. Man kann ihn „Käse“ finden – schließlich gibt es dort ausgesuchte Käsespezialitäten wie Heublumenkäse. Es gibt viele Gründe, den Schlossherbst mit allen Sinnen zu erleben. Und weil das Gedränge zur Eröffnung am Mittwoch schon enorm war, dauert der Schlossherbst noch bis einschließlich Sonntag, jeweils von 10 bis 18 Uhr. Es waren herrliche Bilder am Mittwoch: Besucher, die in Liegestühlen die Herbstsonne genossen und feststellten, dass die Steppjacke doch eine Nummer zu dick war. Besucher, die sich wunderten, wie viele Blumen noch in dem Park blühen, der immer wieder aufs Neue überrascht und fasziniert. Martin Holte aus Ratingen hatte 40 edle Honigsorten im Angebot. „Im Moment ist der Zitronenblütenhonig aus Sizilien besonders begehrt“, erklärte er. Monika Gaudian aus Kleinenbroich und Gisela Walbergs aus Mönchengladbach boten Gartenhandschuhe aus Japan an – und selbstgestrickte Socken in vielen Farben. Ein Stück Paris mitten im Schlosspark: „Le Petit Paris“ hatte seinen Gästen den roten Teppich ausgerollt. Auf der Getränkekarte stand unter anderem ein alkoholfreier Cocktail mit geeisten Himbeeren. Willi Bohlen aus Düsseldorf bot aparte Accessoires für den Garten wie große Ginkgo-Blätter aus Eisen mit und ohne Patina. Wenige Meter entfernt entlockte die Kölnerin Aiyana Kanti ihren Klangschalen heilsame Klänge, die dem Stress keine Chance lassen. Die Barockbrücke animierte viele Besucher, den Fotoapparat zu zücken. Hinter der Orangerie hatte Brigitte Kebrich aus Jülich wieder Stauden in beeindruckender Farbvielfalt zu einem bunten Teppich arrangiert. Das Landhaus-Ambiente der Provence nachempfunden haben die Zwillingsschwestern Susanne Hartmann und Anne Hartmann-Wann mit Bettwäsche, Bildern und Möbeln. Die Seifen, die wunderbar riechen, stammen aus Marseille. In der Orangerie dominierten die Farben Schwarz, Grau und Weiß: Nicola Tigges aus Wuppertal hat längst ihre Stammkundinnen für ihre selbst entworfene, wertige Mode.

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