Schloss Dyck restauriert Vorburg-Ensemble mit dem Fachwerkhaus mit Landes- und Bundesdenkmalmitteln

Schloss Dyck in Jüchen : Baudenkmal für Kulturpädagogik am Schloss Dyck restauriert

Das Fachwerkhaus ist ein Baudenkmal mit kultur-, sozial- und wirtschaftsgeschichtlicher Bedeutung.

Das Fachwerkhaus im Wirtschaftshof von Schloss Dyck ist das einzige Fachwerkgebäude auf dem Gelände und hat damit eine bedeutende Stellung. Es ist eines der ältesten Gebäudeteile und wurde um 1600 erbaut. Das Fachwerkhaus ist ein Baudenkmal mit kultur-, sozial- und wirtschaftsgeschichtlicher Bedeutung.

Mit Hilfe der Förderung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wurden jetzt 50.000 Euro und über die Bundesregierung weitere 125.000 Euro in das Gesamtensemble der Vorburg mit dem Fachwerkhaus zur Restaurierung investiert. Das Fachwerkhaus wird für Büros und als zentraler Standort für die Bildungsarbeit der gemeinnützigen Stiftung Schloss Dyck genutzt. Die Stiftung Kulturpflege und Kulturförderung der Sparkasse Neuss hat sich überdies mit 30.000 Euro am Ausbau beteiligt.

Speziell für die Kulturpädagogik wurde nun ein Raum im Wirtschaftshof geschaffen. Die NRW-Stiftung förderte die Ausstattung des Werkraums mit 10.000 Euro. Die Stiftung Schloss Dyck bietet im Rahmen der kulturpädagogischen Bildungsarbeit verschiedene Kurse an. Sie vermitteln ökologische, ökonomische und soziale Aspekte verschiedener Sachverhalte wie historische Bauten, Obstanbau und Verwertung, Ernährung oder Botanik und werden kontinuierlich pädagogisch weiterentwickelt. Um den Ausbau der kulturpädagogischen Angebote zu ermöglichen, wurde nun ein an das Fachwerkhaus im Wirtschaftshof angrenzender Raum saniert und so ein Werkraum geschaffen.

Unterstützung erhielt das Projekt von der 2015 gegründeten gemeinnützigen Gartengesellschaft Schloss Dyck. Ihr Ziel es ist, das Interesse von Besuchern und Fachleuten an Schloss Dyck als Zentrum für Gartenkunst und Landschaftskultur zu bündeln und die gartenkulturellen Projekte der Stiftung Schloss Dyck mit bürgerschaftlichem Engagement zu unterstützen. In diesem Fall floss beispielsweise neben einem eigenen Obolus eine Spende der NRW-Stiftung von 10.000 Euro an die Gartengesellschaft in die Ausstattung des Werkraums – unter anderem mit einer Küche und weiterem Mobiliar.

Überreicht wurde die Förderurkunde durch die ehrenamtlichen Regionalbotschafter der NRW-Stiftung für den Rhein-Kreis Neuss, Irmgard und Jürgen Hildebrandt. Ziel der 1986 von der Landesregierung gegründeten NRW-Stiftung ist es, gemeinnützigen Vereinen, Verbänden und ehrenamtlich arbeitenden Gruppen, die sich in NRW für den Naturschutz und die Heimat- und Kulturpflege einsetzen, bei deren Arbeit zu helfen.

(NGZ)
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