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Runder Geburtstag für  Jakobusbrunnen in Jüchen​

Katholische Kirche in Jüchen : Runder Geburtstag für  Jakobusbrunnen in Jüchen

Seit zwei Jahrzehnten wacht er über den Kirchplatz: Der Heilige Jakobus der Ältere, Schutzpatron der Jüchener katholischen Pfarrei. Am 26. Mai 2002, dem damaligen Schützenfest-Sonntag, wurde der Jakobusbrunnen auf dem Jüchener Kirchplatz nach dem Festgottesdienst durch Pfarrer Ulrich Clancett eingeweiht.

Seit zwei Jahrzehnten wacht er über den Kirchplatz: Der Heilige Jakobus der Ältere, Schutzpatron der Jüchener katholischen Pfarrei. Am 26. Mai 2002, dem damaligen Schützenfest-Sonntag, wurde der Jakobusbrunnen auf dem Jüchener Kirchplatz nach dem Festgottesdienst durch Pfarrer Ulrich Clancett eingeweiht. Die Schützen des Jüchener Bürgerschützen- und Heimatvereins hatten mit Spenden, die sie über viele Jahre bei den Hubertusmessen gesammelt hatten, wesentlich zur Finanzierung des Kunstwerks beigetragen. Am kommenden Donnerstag wird der Brunnen 20 Jahre alt. Der Sinziger Bildhauer Titus Reinarz, der schon für die Neugestaltung des Altarraumes in St. Jakobus verantwortlich zeichnete, hatte den Brunnen als fünfeckiges Becken aus Basaltlava gestaltet. In seiner Mitte steht auf einer Säule die fast lebensgroße Figur des Apostels Jakobus.

Der Pfarrpatron wird als reiferer Mann dargestellt, der den Pilgerstab an die Schulter gelehnt hat und der sich vom weiten Weg ausruhen und erfrischen möchte. Dazu sollte der Brunnen nach den Worten von Bildhauer Reinarz auch die Jüchener einladen. „Damit bekommt unser Kirchplatz einen attraktiven Blickfang, der zum Verweilen einlädt,“ betonte der seinerzeitige stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstandes St. Jakobus, Heinz Ritz. Der Brunnen sei das letzte große Werk seines Amtsvorgängers Hans Janssen gewesen, der nach schwerer Krankheit im Februar 2002 verstorben war.

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Seit 20 Jahren nun wird der Kirchplatz nut dem Jakobusbrunnen gerne zum Verweilen genutzt – von Ostern bis Ende Oktober sprudelt dazu das Wasser aus fünf Öffnungen. Die Konstruktion des Brunnenbeckens fügt sich trotz der Hanglage des Platzes exakt waagerecht ein.

Der Jakobusbrunnen steht übrigens an der Stelle, an der sich einst die alte Jüchener Schule befand die Ende der 1970er Jahre abgebrochen worden ist.

(NGZ)