Robin Pech beendet seine Karriere als Leistungssportler am 6. Oktober mit dem Ultra-Marathon über 100 Kilometer

Lauf-Events : Robin Pesch organisiert die großen Lauf-Events

Robin Pesch (26) organisiert mit seiner Firma „Dream Big“ den Schloss Dyck-Lauf, den Sommerlauf Hochneukirch und den ersten Stadtlauf.

Robin Pesch aus Hochneukirch ist mit seiner vor zwei Jahren gegründeten Firma „Dream Big“ voll durchgestartet und organisiert für Jüchen demnächst drei große Lauf- Events. Der 26-jährige sagt: „Nächstes Jahr im Juli werde ich mit meiner Firma den dritten „Sommerlauf Hochneukirch“ organisieren, an dem inzwischen sogar Sportbegeisterte aus einem Umkreis von bis zu 60 Kilometer teilnehmen.“ Auch die Durchführung des Lauf-Events rund um Schloss Dyck wird von ihm gemeinsam mit Jens Spanjer vom Vorstand der Schloss. Dyck Stiftung inzwischen schon zum zweiten Mal organisiert. Und Pesch betont: „Anfang Mai diesen Jahres gab es zum zwölften Mal den Schloss- Dyck-Lauf. Diese Veranstaltung hatte einen absoluten Teilnehmerrekord von mehr als 700 Läufern. Und sie ist inzwischen so groß, dass wir überlegen, diesen Lauf in Zukunft außerhalb des Schlossparks durchzuführen.“ Die entsprechenden Planungen seien derzeit gemeinsam mit der Stiftung Schloss Dyck in Arbeit.

Und dann steht zum Jahreswechsel die Stadtwerdung Jüchens an. „Grund genug, dass auch die zukünftige Stadt Jüchen ihr eigenes Lauf- Event bekommt,“ erklärt Pesch und lässt durchblicken, dass es bereits gemeinsam mit Bürgermeister Harald Zillikens und Sportamtsleiter Tim Hansen entsprechende Planungen gibt. Wahrscheinlich startet der „Stadtlauf Jüchen“ erstmals im September/ Oktober 2019. Außerdem ist geplant, dass die Teilnehmer aller drei Läufe eine Gesamtwertung erwarten können.

Die eigene Firma des 26-jährigen Triathleten findet besonders guten Zuspruch an Schulen, wie Pesch sagt: „Inzwischen unterrichte ich von montags bis freitags in Schulen Sporteinheiten. Das macht mir sehr viel Spaß, und die Begeisterung der Kinder ist großartig.“ In den Abendstunden gibt es auch bereits einige Firmenbetreuungen und auch Personal Trainings für Marathon-Läufer. Inzwischen beschäftigt Pesch vier Mitarbeiter, die auf Sport und Erlebnispädagogik fokussierte Ferienprogramme für Grundschulkinder begleiten. Er weiß: „Es gibt dafür großen Bedarf.“

Er selbst ist immer noch leidenschaftlicher Triathleth, muss aber gestehen: „Die Selbständigkeit mit meiner Firma Dream Big läuft gut, und ich merke, wie viel Zeit ich für die Firma investieren muss. Deswegen bedeutet für mich der Ultra Marathon am 6. Oktober im Taubertal mit seinen einhundert Kilometern den Abschied aus dem Leistungssport.“ In einem Ultra-Marathon war Pesch nämlich bisher noch nie gestartet. Und er will diese Herausforderung zum Ende seiner aktiven Leistungssportler-Zeit ganz bewusst erleben. 100 Kilometer – das ist mehr als doppelt so weit wie ein Marathon, der 42,195 Kilometer hat. Pesch wird nicht sonderlich viel zusätzlich dafür trainieren, denn er läuft ohnehin jede Woche rund 100 Kilometer.

So hatte er im April auf ähnliche Weise den „Ironman“ in Hamburg erfolgreich als einer unter den ersten 100 Läufern absolviert. Er erzählt:ählt: „Es waren 2500 Läufer am Start, und ich wäre noch viel weiter vorne gewesen, wenn das Schwimmen nicht wegen der Blaualgen ausgefallen wäre.“ Denn im Schwimmen sei er sehr stark. Er habe immer im Hochneukircher Schwimmbad trainiert. - Die Teilnahme am „Ironman“ in Hawaii vor knapp zwei Jahren war für ihn der „Dreamcatcher“ schlechthin – auch dort war er auf einem sehr guten Platz gelandet. Pesch erklärt: „Ich habe im Sport meinen Lebenstraum verwirklicht und daher auch meine Firma gegründet. Mit ihr will ich nun möglichst viele Menschen bei ihrem Traum unterstützen und meine Freude am Sport weiter geben.“

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