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Neue LED-Laternen  in Jüchen senken Stromkosten um ein Drittel

Stadtverwaltung Jüchen : Neue LED-Laternen senken Stromkosten um mehr als ein Drittel

Das Straßenlaternen-Austausch-Programm, bei dem Leuchten Schritt für Schritt auf LED umgestellt werden, wird im Herbst fortgeführt. Dadurch wird nicht nur viel Geld gespart, sondern auch die Umwelt geschützt.

Wenn am Abend an den Straßen die Laternen angehen, dann spart die Stadt kräftig Geld. Klar, dass die Verwaltung fürs Licht Stromkosten zahlen muss, doch die Kosten dafür sind seit 2013 bereits um mehr als ein Drittel gesunken. Der Grund dafür ist das Straßenlaternen-Austausch-Programm, das im Herbst in die nächste Runde geht. Dann werden 130 Leuchten in mehreren Stadtteilen auf sparsamere LED (Light Emitting Diode) umgestellt.

Im Rathaus wird dadurch mit einer weiteren Reduzierung der Energiekosten um 4000 Euro gerechnet. „Wir sparen Geld und schonen mit der Austauschaktion die Umwelt“, sagt der Technische Dezernent Oswald Duda. Die Grundlage für das Erneuerungsprogramm ist der im Jahr 2013 geschlossene Straßenbeleuchtungsvertrag zwischen der damaligen Gemeinde und dem Energieversorger NEW Netz.

Darin wurde vereinbart, die Straßenleuchten Schritt für Schritt auszutauschen. Zum Ende der Vertragslaufzeit sollen zwei Drittel der heute rund 2500 Leuchten erneuert sein. Mit der Aktion in diesem Jahr sind bereits etwa 900 Laternen auf LED umgestellt. Insbesondere alte Natrium-Lampen werden ersetzt, teilweise in die Jahre gekommene Masten ausgetauscht.

Unter anderem rücken die Monteure mit den neuen LED-Leuchten im Herbst auf dem Akazienweg und Auf’m Pilgerweg in Gierath und auf der Hemmerdener Straße in Bedburdyck an. Aber auch etwa in Hochneukirch und Neuenhoven sollen alte Leuchten verschwinden.

Der Einspareffekt ist beträchtlich. Von 2013 bis 2018 sank der Gesamtstromverbrauch laut Stadtsprecher Norbert Wolf von knapp 815.900 auf 597.700 Kilowattstunden. Die Stromkosten für die Straßenbeleuchtung gingen im selben Zeitraum von 194.500 auf 123.765 Euro zurück. Dabei ist die Zahl der Leuchtpunkte um knapp 60 auf 2510 gestiegen, ein Grund dafür sind Neubaugebiete. Für 2019 erfolgt die Endabrechnung erst in diesem Jahr.

Der Beitrag für die Umwelt: Wie NEW der Stadt mitgeteilt hat, ist der jährliche Kohlendioxid-Austausch von 2015 bis 2019 um rund 60 Tonnen gesunken. Für 2020 wird eine weitere Reduzierung um zehn Tonnen erwartet.

Neben den Energiekosten zahlt die Stadt an NEW Netz eine Leuchtstellenpauschale von zurzeit 8,10 Euro je Lichtpunkt im Monat, im Jahr sind das insgesamt knapp 244.000 Euro.