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Jüchen: Neue Glasfassade fürs Hallenbad

Jüchen : Neue Glasfassade fürs Hallenbad

Zurzeit ist das Hallenbad an der Stadionstraße geschlossen. Für 40 000 Euro wird eine komplett neue, energiesparendere Glasfassade eingebaut. Der TV Jüchen hofft, dass das Bad am 27. August wieder öffnen kann.

Über ein Jahr lang war das Hallenbad an der Stadionstraße bis Januar geschlossen. Für 1,1 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm II wurden Decke, Böden und Umkleiden saniert. Seit Ende Juli ist das Bad schon wieder zu. Die Gemeinde lässt die knapp 30 Meter breite Glasfassade erneuern. Kostenpunkt: 40 000 Euro.

Die alte Glasfront stammt noch aus dem Jahr 1974 und bestand aus einer Einfachverglasung. Viel Energie ging dadurch verloren. Nach der übrigen Gebäudehülle sollte nun auch diese Seite des Bades energetisch saniert werden. "Die Glasfront wird nicht auf einmal, sondern schrittweise in jeweils sechsmal sechs Meter großen Parzellen mit Mehrfachverglasung ausgetauscht", erklärt der Technische Beigeordneter Oswald Duda.

Badtechnik wird nicht erneuert

"Ursprünglich wollten wir die Fensterfront zusammen mit dem übrigen Umbau erneuern. Das Angebot bei der Ausschreibung hielt sich aber nicht im Rahmen der Kalkulation. Wir haben die Arbeiten neu ausgeschrieben und sie auf die Sommerferien gelegt", begründet Duda die erneute Schließung.

Bis zum 20. August sollen laut Duda die Fenster- und Putzarbeiten abgeschlossen sein. Ralf Segschneider, der beim Turnverein Jüchen für das Bad zuständig ist, hofft nun, dass das Hallenbad am Montag, 27. August, wieder öffnen kann. "Nach dem Umbau müssen wir die Grundreinigung vornehmen, außerdem muss das Schwimmbecken wieder gefüllt und das Wasser geheizt werden. Der alte Wärmetauscher schafft jeden Tag nur etwa zwei Grad."

Wenn der 27. August als Eröffnungstermin nicht gehalten werden könne, "muss ich über 100 Leute anrufen, deren Schwimmkurse dann starten", sagt Segschneider. Der Turnverein (TV) Jüchen betreibt das gemeindeeigene Hallenbad. Mit der Fensterfront sind "alle vom Gemeinderat beschlossenen Sanierungsarbeiten abgeschlossen", sagt Oswald Duda. Weiterhin alt ist aber die Badtechnik, für deren Erneuerung fehlte bislang das Geld. Der Austausch von Pumpen, Filtern und anderem war bei der Umbauplanung aufgeschoben worden. "Die Technik hält voraussichtlich noch einige Jahre", so Duda. Einen Termin für diesen künftigen Bauabschnitt gibt's noch nicht. "Über die Arbeiten muss der Rat entscheiden."

(RP)