Jüchen: Mathias Richling wird Top-Act in Jüchen

Jüchen: Mathias Richling wird Top-Act in Jüchen

Jüchen bietet auch 2019 ein eigenes Kulturprogramm, zu dem alleine neun Kabarettabende gehören. Die Eintrittspreise bleiben stabil. Neben Mathias Richling wird auch Anka Zink aus der Gilde der besonders bekannten Künstler erwartet.

Die Kabarettistin Anka Zink sollte auf besonderen Wunsch des Jüchener Publikums unbedingt wieder zu einem Auftritt gewonnen werden: Diesen Wunsch kann Kulturamtsleiterin Carola Schellhorn erfüllen. Darüber hinaus hat sie seit Ende 2016 versucht, den bekannten Kabarettisten Mathias Richling zu verpflichten. Und das ist jetzt gelungen. Als Topact tritt Richling am 3. Oktober in der Peter-Giesen-Halle auf. Und Schellhorn ist sicher, dass der Meister des spitzzüngigen Polit-Kabaretts auch den Tag der Deutschen Einheit thematisieren wird.

Während jetzt das Kulturprogramm für 2019 steht und sich die Jüchener auf neun Kabarettabende, Musik im Schmölderpark, das Niederrhein-Festival, Veranstaltungen auf Schloss Dyck und das Internationale Gitarrenfestival freuen dürfen, beginnt die Kulturamtsleiterin schon mit den Verpflichtungsverhandlungen für die Künstler für 2020.

Neben Richling und Zink sind weitere bekannte, aber auch junge Nachwuchskabarettisten für 2019 gebucht. Den Auftakt macht am 23. Januar 2019 Stefan Verhasselt, gefolgt von Ingo Oschmann am 21. Februar und Rene Steinberg am 27. März. Carmela de Feo, die Schellhorn als eine Künstlerin mit besonders ansteckendem Humor bezeichnet, kommt am 10. April nach Jüchen. Es folgen Don Clarke am 8. Mai, Hans Werner Olm am 11. September, Mathias Richling am 3. Oktober, Anka Zink am 13. November und Johannes Flöck am 11. Dezember.

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Für das gesamte Kulturprogramm, aus dem lediglich das Neujahrskonzert ausgenommen wird, stellt die Gemeinde wieder 65.000 Euro zur Verfügung. Davon sind, wenn die Honorare insbesondere für die Kabarettisten und die immer aufwendiger werdende Bühnenshow und -technik abgezogen sind, für die verbleibenden Musikevents nur noch Zuschüsse in einem überschaubaren Rahmen möglich: Das verdeutlicht Bürgermeister Harald Zillikens, der aber zugleich die Wichtigkeit einer eigenen Kulturreihe vor Ort betont: Gerade weil Jüchen 2019 Stadt werde und neue Siedlungsbereiche erschließen wolle, sei es wichtig, durch solche weiche Standortfaktoren auch Lebensqualität für die Bürger zu schaffen.

Laut Zillikens kommen aber auch viele Besucher von auswärts zu den Kulturveranstaltungen der Gemeinde Jüchen. Dafür führt der Bürgermeister die vergleichsweise günstigen Eintrittspreise an, aber auch das gute Angebot an kostenfreien Parkplätzen an der Peter-Giesen-Halle und am Forum der Gesamtschule. Dort finden jeweils abwechselnd die Kabarettabende statt. Und durch eine neue Belüftungsanlage, die jetzt im Frühjahr eingebaut werde, steigere sich zudem die Aufenthaltsqualität in der Peter-Giesen-Halle, berichtet Zillikens.

Und Schellhorn freut sich über eine positive Bewegung im Abonnentenstamm. Zwar seien einige ältere Abonnenten weggefallen, dafür seien aber viele neue, vor allem auch junge Kulturfreunde hinzugekommen. "Wir haben tatsächlich neue Abonnenten im Alter zwischen 16 und 30 Jahren hinzugewinnen können", konkretisiert sie. Die Eintrittspreise sollen laut Kulturamtsleiterin auch für das Programm 2019 stabil bleiben. Erst in späteren Jahren müsse wohl an eine moderate Erhöhung gedacht werden, die natürlich dann erst von den politischen Gremien abgesegnet werden müsste. So bleibt es vorerst bei 30 Euro für die Einzelkarte der Kategorie eins, bei 27 beziehungsweise 23 Euro für Kategorie zwei und drei.

(NGZ)