Jüchen: Kranke werden im Kloster gesegnet

Jüchen: Kranke werden im Kloster gesegnet

Marienmesse und abschließendes Gebet an der Lourdes-Grotte in Damm.

Anlässlich des Weltgebetstages der Kranken wird am Freitag, 16. Februar, im Nikolauskloster um 17 Uhr eine Marienmesse gefeiert, in der besonders für alle Kranken gebetet wird. Diese werden mit ihren Begleitern gesegnet.

"Die Segnung gibt Personen Anteil an Gottes Kraft. Und Kraft ist es, die Kranke oft am meisten benötigen - neben Zuneigung und dem Gefühl des Getragen-Seins von nahestehenden Menschen", weiß Pater Felix Rehbock und verweist auf die Ausgrenzung Kranker, die bereits zu biblischer Zeit stattgefunden habe. "Diese Ausgrenzungen mögen heute ein anderes Gesicht haben, aber sie dauern auch noch in unsere Zeit hinein. Oft fühlen sich Kranke einsam oder trauen sich nicht, die Hilfe anzufordern. Viele sehen sich auch als Last. Andere leiden an psychischen Krankheiten, die gesellschaftlich verpönt sind."

Papst Johannes Paul II. hatte 1993 den Weltgebetstag der Kranken eingeführt, den die katholische Kirche am 11. Februar, dem Fest "Unserer Lieben Frau von Lourdes", als Gedenktag der Erscheinungen der an Asthma leidenden Heiligen Bernadette Soubirous begeht.

In der schwierigen Zeit der Krankheit könne, so erklärt Pater Felix, der Glaube eine Orientierungshilfe sein. Segnen bedeute so viel wie "Gutes sagen", Mut machen. "Genau das werden meine Mitbrüder Pater Wittemann und Pater Kames in dieser Segnungsfeier am Freitag tun." Im Anschluss an die Marienmesse gib es eine Lichterprozession zur Grotte im Klosterpark. Die Felsenhöhle ist der des Marienwallfahrtsortes Lourdes nachgebildet. Die Lourdes-Grotte im Kloster besteht seit über 105 Jahren. Täglich suchen vielen Menschen die Marienfigur auf, um Hilfe oder Trost zu suchen. Am Fuße der Figur wird ein abschließendes Gebet stattfinden.

(NGZ)