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Julius Weckauf ist Botschafter für Jüchen

Silvesterparty in Jüchen : Julius Weckauf ist Botschafter für Jüchen

Ungeahnte Publicity erhält Jüchen schon vor der Stadtwerdung durch ihren „Botschafter“ Julius Weckauf. Der Bürgermeister will den neu entdeckten Kinderstar ehren. Gefeiert wird die Stadtwerdung im ausverkauften Zelt.

Voll wird es im Festzelt, das für die Silvesterparty auf dem Parkplatz vor dem Haus Katz schon aufgebaut worden ist. „Ausverkauft“, meldet die Gemeinde Jüchen, die ihre Stadtwerdung mit mehr als 500 Gästen feiern wird. Der Kartenverkauf ist abgeschlossen, auch an der Abendkasse gibt es keine Tickets mehr, betont Gemeindesprecher Norbert Wolf. Zugleich macht Jüchen bundesweit von sich reden. Durch Julius Weckauf, der überall als Darsteller des jungen Hape Kerkeling in dem Kinofilm „Der Junge muss an die frische Luft“ gefeiert wird, ist auch Jüchen in aller Munde.

Im festlich dekorierten und beheizten Zelt werden die Gäste auf reservierten Plätzen an den Tischen platziert. Zunächst gibt es leckere Speisen vom Buffet. Ab 19 Uhr spielt die Bigband des Gymnasiums Jüchen. Die Kultband „Rabaue“ will ab 22 Uhr die Stimmung zum Kochen bringen. Bis kurz vor Mitternacht ist der Auftritt geplant. Denn dann wird es spannend: Bürgermeister Harald Zillikens wird vielstimmig mit allen 500 Festgästen den Countdown bis zur Stadtwerdung herunterzählen, um pünktlich um 24 Uhr ein symbosches Stadtschild zu enthüllen.

Mit dem Glas Mitternachtssekt sollen dann alle auf die neue Stadt Jüchen anstoßen, bevor es zum großen Feuerwerk ins Freie geht. Das soll gegen 0.15 Uhr starten und auch weithin sichtbar sein für allle Jüchener, die keine Karte mehr für die Party bekommen konnten. Zum Ende der Veranstaltung steht den Besuchern ein kostenfreier Shuttleservice in die umliegenden Stadtteile zur Verfügung. Bei der Silvesterparty gibt es auch eine Tombola. Während des Abends werden attraktive Preise verlost, die den Veranstaltern von Unternehmen und Partnern zur Verfügung gestellt wurden. Der Erlös der Verlosung geht an die Deutsche Knochenmarkspende-Datei und an das Nikolauskloster zur Förderung der Familienangebote der Oblaten-Patres und -Brüder.

Jüchen als künftige Stadt ist aktuell so oft wie wohl noch nie zuvor in den Medien im Gespräch: Zum einen wegen der Stadtwerdung, wozu auch ein Fernsehbeitrag im Rathaus gedreht wurde und Bürgermeister Harald Zillikens ein Interview im Fernsehstudio gab. Zum anderen wird von Jüchen durch den zehnjährigen Julius Weckauf aus Hochneukirch gesprochen. Bei den Film-Premieren in Essen, Berlin und München feierte er furisoe Erfolge.

Den Jüchener Bürgermeister freut es, dass Julius so zu einem „Botschafter für Jüchen“ geworden ist. Jüchen sei durch Julius Weckauf bundesweit positiv bekannt geworden. Diese Tatsache möchte der Bürgermeister in einem besonderen Rahmen würdigen. Denkbar wäre ein Eintrag in das nagelneue Goldene Buch der Stadt Jüchen, das es ab Januar geben soll.

Beim offiziellen Festakt am 17. Januar werden sich auch die Minister Ina Scharrenbach und Lutz Lienenkämper in das Goldene Buch eintragen. Harald Zillikens, der die Familie Weckauf gut kennt, freut sich mit Julius über den Erfolg. Er wird sogar sein sonstiges Festtagsprogramm ändern und am zweiten Weihnachtstag mit seiner Familie ins Kino gehen und Julius’ Schauspielertalent bewundern.