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Jüchen: Vier neue Elektrofahrzeuge für den Baubetriebshof

Beitrag zur Verkehrswende : Vier neue Elektrofahrzeuge für den Jüchener Baubetriebshof

Insgesamt rund 161.000 Euro kostet die Anschaffung. Die Stadt muss jedoch nur etwas mehr als die Hälfte der Kosten selbst tragen.

Die Stadt Jüchen erwirbt vier neue Elektrofahrzeuge für den Baubetriebshof der Stadt. Zwei der Fahrzeuge würden noch in diesem Monat ausgeliefert und aufgrund der geringen Fahrzeugbreite überwiegend auf den Friedhofen eingesetzt. Zwei weitere werden nach Angaben der Stadt voraussichtlich bis Ende 2020 geliefert. Sie besitzen eine Reichweite von 150 Kilometern und verfügen über eine Nutzlast von rund 900 Kilogramm, wie die Stadt mitteilt.

Insgesamt kosten die Neuanschaffungen rund 161.000 Euro. Davon fallen 98.000 Euro für die beiden größeren und 63.000 Euro für die beiden kleineren, noch in diesem Monat ausgelieferten, Fahrzeuge an. Geld, dass die Stadt Jüchen nicht komplett alleine bezahlen muss. Zuschaussgeber bei den kleineren Fahrzeugen ist die Bezirksregierung Arnsberg, die mit Mitteln des NRW-Programms Emissionsarme Mobilität 40 Prozent der Kosten trägt. Bei den größeren Fahrzeugen wird die Hälfte der Summe über ein Programm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit finanziert. Dieses widmet sich der Umrüstung kommunaler Fuhrparks auf Elektrofahrzeuge.

„Auch wenn die kommunalen Fahrzeuge nur einen vergleichsweise geringen Anteil am gesamten Verkehrsaufkommen bilden, kann in diesem Bereich ein wichtiger Beitrag für den Klimaschutz geleistet werden“, sagt Jüchens Bürgermeister Harald Zillikens (CDU). Zuvor hatte die Stadt im Bereich der Vewaltung bereits Elektrofahrzeuge eingesetzt, die Neuerwerbungen sollen diesen Ansatz nun für den Baubetriebshof ergänzen. Die Stadt betont in diesem Zusammenhang auch die geringeren Betriebskosten durch die Umrüstung. Wartungen würden seltener, eine höhere Laufleistung sei möglich.

Darüber hinaus steht natürlich der Klimaschutz-Aspekt im Mittelpunkt. „Besonders die Städte stehen im Fokus, wenn es um nachhaltige Konzepte, schadstoffarme Mobilität und den Klimaschutz geht. Hierbei ist allen klar, dass es ein Umdenken geben muss. So gilt es, neben dem Umweltschutz, gleichzeitig auch die Mobilität zu erhalten. Das gilt auch für die Stadt Jüchen“, heißt es hierzu von Seiten der Stadt.

Ein wichtiger Schritt sei hierbei der Weg zur Elektromobilität, teilt die Stadt mit. Die Kommune wolle ihrer Vorbildfunktion für die Bürger gerecht werden. Eine Signalwirkung erzeugen. Elektrofahrzeuge sollen deshalb im Stadtbild in mehrfacher Hinsicht ein Zeichen setzen. Der Einsatz von Elektromobilität bei kommunalen Nutzfahrzeugen biete der Stadt die Möglichkeit, mit dem eigenen Fuhrpark einen Beitrag zu emissionsarmer und nachhaltiger Mobilität zu leisten. Dabei eigneten sich die Fahrzeuge der neuen Generation auch mit Blick auf Ladezeiten, Reichweiten und Ausstattung sehr gut für die allermeisten Aufgaben in Jüchen, teilt die Stadt mit.