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Jüchen: Viele Verstöße bei Verkehrskontrolle an Schloss Dyck

Motorradfahrer im Fokus : Viele Verstöße bei Verkehrskontrolle an Schloss Dyck

Die Polizei nahm an Christi Himmelfahrt vor allem Motorradfahrer in den Fokus. Zehn von ihnen waren zu schnell unterwegs. Andere Verkehrsteilnehmer fielen durch verbotene Handy-Telefonate und Fahren ohne Fahrerlaubnis auf.

Von 120 Motorradfahrern waren an Christi Himmelfahrt zehn zu schnell unterwegs. Das ist das Ergebnis einer Kontrolle, die der Verkehrsdienst der Polizei im Rhein-Kreis Neuss an der Landstraße 32 in Höhe Schloss Dyck durchführte.

Wegen des guten Wetters standen Motorradfahrer und ihre Maschinen im Mittelpunkt des Interesses. Neben der Überprüfung der einzuhaltenden Geschwindigkeiten mittels eines Lasermessgerätes, wurden die Krafträder auch auf unerlaubte technische Veränderungen kontrolliert, die zu Lärmbelästigungen und durch verändertes Fahrverhalten auch zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr führen können. Die Kontrollen dauerten von 11.30 bis 16.30 Uhr an.

Unrühmlicher „Tagessieger“ war ein Biker, der mit 77 anstelle der zulässigen 50 Stundenkilometer gemessen wurde. Ihn erwarten ein Bußgeld in Höhe von 70 Euro sowie ein Punkt in Flensburg. Bei mehreren Fahrzeugen führten die Ordnungshüter zudem Schallpegelmessungen durch. Dabei war ein Kraftrad etwas lauter als zulässig.

Ein Motorradfahrer missachtete das bestehende Überholverbot, was ebenfalls ein Bußgeld in Höhe von 70 Euro und einen Punkt in Flensburg zur Folge hat. Der Fahrer eines Kleinkraftrades war zudem nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Er musste seinen Weg zu Fuß fortsetzen und wird sich demnächst in einem Strafverfahren verantworten.

Darüber hinaus stellten die Beamten laut Angaben der Polizei verschiedene Verstöße gegen die Ladungssicherungspflicht fest. 19 Autofahrer waren zudem zu schnell unterwegs. Ein Kraftfahrer telefonierte verbotenerweise während der Fahrt mit dem Handy in der Hand. Ihn erwarten 100 Euro Bußgeld und ein Punkt.

Die Polizei wird ihre Kontrollen laut eigenen Angaben weiter im gesamten Kreisgebiet fortsetzen. Sei es an Feiertagen, Wochenenden oder werktags. Im Mittelpunkt stehe dabei die Stärkung der Verkehrssicherheit und die Senkung von Verkehrsunfällen und deren mitunter schwerwiegenden Folgen.

(RP)