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Jüchen: Stadt organisiert Impf-Aktion bei Polo

Sondertermin am 31. Juli : Stadt organisiert Impf-Aktion beim Biker-Ausstatter Polo

Die Stadt und die Firma Polo starten eine Sonder-Impfaktion. Beim Biker-Ausstatter wird am 31. Juli mit Johnson & Johnson geimpft. Was zu beachten ist.

(NGZ) In Zusammenarbeit mit dem Impfzentrum des Rhein-Kreises Neuss und der Polo Motorrad und Sportswear GmbH bietet die Stadt Jüchen einen Sonder-Impftermin an. In Ergänzung zu den bereits bestehenden Angeboten haben Bürger ab dem 18. Lebensjahr die Möglichkeit, sich mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson impfen zu lassen. Bei diesem Impfstoff reicht nur ein Termin für eine vollständige Immunisierung.

Geimpft wird am Samstag, 31. Juli, in der Zeit von 10 bis 16 Uhr bei Polo an der Polostraße 1. Den Impfstoff hat der Rhein-Kreis aus einem Sonderkontingent des Landes Nordrhein-Westfalen erhalten. Mitzubringen sind lediglich der Personalausweis und ein vorhandenes Impfbuch. Einwilligungserklärungen und Blanko-Impfausweise sind vor Ort vorhanden. Die erforderlichen Formulare stehen zur Verfügung und werden bei Polo ausgefüllt, teilt die Stadt mit.

Jutta Warmbier von Polo freut sich über die Möglichkeit, das Firmengelände am Ortseingang von Jüchen zur Verfügung zu stellen: „Motorradfahrer sind allgemein dafür bekannt, untereinander und auch anderen helfend zur Seite zu stehen“, sagt sie. „Daher mussten wir auch nicht zweimal überlegen, als die Stadt Jüchen an uns herangetreten ist. Wir freuen uns über jeden, der teilnimmt, ob Biker oder nicht. Nur durch solche gemeinsamen Aktionen können wir uns unsere Normalität zurückerobern.“

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Bürgermeister Harald Zillikens – übrigens selbst ein Motorradfahrer – bittet alle noch nicht geimpften Bürger, von diesem Angebot Gebrauch zu machen. „Hiermit schützt man nicht nur sich selbst, sondern auch die Familie, Freunde und Arbeitskollegen“, appelliert der Jüchener Verwaltungschef. „Hiermit kann der Einzelne einen sehr wichtigen Beitrag zur Pandemiebekämpfung leisten“, meint Harald Zillikens. Eine Terminvereinbarung ist laut Stadt nicht erforderlich, daher müsse eventuell mit kleineren Wartezeiten gerechnet werden.