1. NRW
  2. Städte
  3. Jüchen

Jüchen: Schon wieder ein neuer Regisseur bei den Parknächten von Schloss Dyck

Schloss Dyck in Jüchen : „Illumina“-Nachfolge schon wieder mit neuem Regisseur

Die „Parknächte“ auf Schloss Dyck haben mit Robert ten Caten einen neuen Regisseur. Erst 2017 hatte Rudolf Röhrhoff die „Illumina“-Nachfolge angetreten.

Schon wieder ein Wechsel in der Regie der Parknächte von Schloss Dyck: Jetzt übernimmt Robbert ten Caten aus Eindhoven/Niederlande das „Ruder“. Bis 2016 hatte 13 Jahre lang Wolfram Lenssen aus Dortmund Regie bei der „Illumina“ geführt, bevor er im vergangenen Jahr die Veranstaltung in die Hände von Richard Röhrhoff aus Mönchengladbach übergab. Der benannte die Lightshow um in Parknächte – und hat sich mittlerweile schon wieder umorientiert. Er ist in Essen Marketingförderer geworden und kann sich deshalb nicht mehr um die „Lichtspiele“ in seiner alten Heimat kümmern.

Seinen beruflichen Wechsel muss Röhrhoff allerdings schon „geahnt“ haben, als er im vergangenen Jahr die Parknächte inszenierte. Denn der neue Regisseur Robbert ten Caten berichtete im Gespräch mit unserer Redaktion, er sei 2017 schon als Beobachter auf Schloss Dyck dabei gewesen. Aus seinen „Studien“ vor Ort hat er auch schon für die neuen Parknächte 2018 Konsequenzen gezogen: „Ich habe eine eigene Handschrift in der Gestaltung. Für mich ist es wichtig, zwar das Ein oder Andere, das die Leute kennen, auch beizubehalten. Ich möchte aber mehr Neues und Überraschendes zeigen“, sagt ten Caten, der vor allem mit neuen Lichtinstallationen von internationalen Künstlern beeindrucken möchte.

Der 50-jährige Robbert ten Caten hat internationale Licht-Festivals auch in Holland und Italien organisiert. Seine Firma Lumen in Art, mit der er jetzt auch die Parknächte auf Schloss Dyck gestaltet, hat er im vergangenen Jahr gegründet. Vorher war ten Caten jeweils 13 Jahre lang im Stadtmarketing für Eindhoven und als Veranstalter von Reiterfestspielen tätig. Die Kulisse von Park und Schloss Dyck empfindet er als einen ganz besonderen Spielort, der auch die Künstler inspiriere, sagt ten Caten, der auch in Italien gerne Schlösser als Kulisse für seine Lichtinszenierungen aussucht.

Nach Schloss Dyck bringt der neue Parknächte-Regisseur nun Künstler beziehungsweise deren Werke sogar von den Philippinen, aus Italien, Polen und natürlich auch aus Deutschland. Insgesamt 13 Stationen soll es im Park geben. Und ten Caten freut sich besonders auf eine Wiese mit 80 Riesen-Pusteblumen, die mit einer Licht-Installation von den Philippinen erzeugt werden soll. Die leuchtenden Pusteblumen von Olivia d’Aboville sollen bis zu zwei Meter hoch sein.

Ein Höhepunkt soll auch die Beleuchtung des neuen Asiagartens mit einer passenden Untermalung mit Musik aus Japan darstellen. Ein Lichtkünstler aus Italien wird Wasserspiele in den Burggraben projizieren. Wieder mit dabei ist der schon bekannte deutsche Lichtkünstler Daniel Kurniczak, der einen „Wunderwald mit phantasievoller Musik“ verspricht. Der polnische Künstler Jaroslaw Joachim Slugocki wird ultraviolette Lichtseiten von Baum zu Baum spannen. Musik soll zudem eine ganz besondere Rolle spielen und die Besucher gemeinsam mit den Lichtprojektionen regelrecht einhüllen, beschreibt ten Caten.

Info Die Parknächte finden vom 7. bis 16. September, von 20 bis 24 Uhr statt. Einlass 18 bis 23 Uhr, Spielbeginn bei Einbruch der Dunkelheit. An der Tageskasse zahlen Erwachsene inklusive Parkeintritt 13,50 Euro, ermäßigt 10,50 Euro, Kinder zwischen 7 und 16 Jahren 1,50 Euro. Karten gibt es auch im online Ticket-Shop.