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Jüchen schafft neuen Wohnraum in Hochneukirch

Reihen- und Doppelhäuser werden gebaut : Neue Wohnsiedlung entsteht in Hochneukirch

An der Straße Zum Regiopark werden jetzt Reihen- und Doppelhäuser gebaut. Die Nachfrage ist schon groß. Für einen Straßennamen werden dort noch Vorschläge gesammelt.

Die Archäologen haben das große Grundstück an der Straße Zum Regiopark freigegeben und die dort gefundenen Spuren aus der Eisenzeit dokumentiert. Und nun beginnt die Besiedlungsgeschichte der Neuzeit auf dem Areal, das mit zehn Reihen-Einfamillienhäusern und 18 Doppelhäusern bebaut werden soll. Die Nachfrage sei bereits groß, berichtet Patrick Kames auf Redaktionsnachfrage. Denn die an der Fichtenstraße in Jüchen-Otzenrath ansässige KaMo-Immobilienfirma zeichnet für die Vermarktung des zentral gelegenen Areals gegenüber der beiden Discountermärkte verantwortlich. Zudem soll oberhalb auf der noch brachliegenden Fläche des ehemaligen Pennymarktes ein neuer Vollsortimenter gebaut werden.

 Die Garten- und Vorderansicht der neuen Häuser, die ab 2019 in Hochneukirch bezugsfertig sein sollen.
Die Garten- und Vorderansicht der neuen Häuser, die ab 2019 in Hochneukirch bezugsfertig sein sollen. Foto: Kamo-Immobilien

Drei Häuser seien bereits beurkundet verkauft worden und für fünf weitere Häuser würden in Kürze die Verträge unterzeichnet, berichtet Kames. Anfragen gebe es insbesondere von jungen Familien aus Jüchen selbst, aber auch aus den benachbarten Kommunen und sogar aus dem Düsseldorfer Raum. „Es hat sich herumgesprochen, dass Jüchen Stadt wird und wachsen möchte“, schließt Patrick Kames aus den Anfragen. Die Interessenten sprächen auch auf die gute Infrastruktur an mit den Autobahnen und der Eisenbahnlinie mit der direkten Anbindung nach Mönchengladbach, Köln und Düsseldorf, hat er festgestellt.

 Straßenansicht der neuen Häuser.
Straßenansicht der neuen Häuser. Foto: Kamo Immobilien/Kamo-Immobilien
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Die neuen Häuser werden laut Kames in Vollbauweise erstellt, seien also keine Fertighäuser, sondern massiv gemauert. Der Bauträger ist die Firma Langen MassivHaus aus Mönchengladbach. Ab 2019 sollen die Häuser bezugsfertig werden. Die Einfamilienreihenhäuser werden eine Wohnfläche von knapp 133 Quadratmetern und eine Grundstücksfläche zwischen 168 und knapp 270 Quadratmetern haben. Die Preise liegen zwischen 282.500 und 299.900 Euro. Die Doppelhäuser sollen 137 Quadratmeter Wohnfläche haben und Grundstücke zwischen 240 und 247 Quadratmetern. In diesem Bereich sollen die Preise zwischen 350.390 und 370.390 Euro liegen, so das Exposée des Vermarkters.

Das neue Wohngebiet grenzt im vorderen Bereich unmittelbar an die Straße Zum Regiopark und nach hinten an die von Werth-Straße an und soll mit einer neuen, ringförmigen Straße entlang der Häuser angebunden werden. Für diese neue Erschließungsstraße hat die Gemeinde Jüchen die Bürger gebeten, sich einen Namen einfallen zu lassen, der möglichst auch einen historischen oder sonstigen Bezug zu der Siedlungsfläche haben soll. Bis zum 19. Oktober können noch Namensvorschläge online über die Gemeindehomepage unter www.juechen.de gemacht werden. Auf der Gemeindehomepage sind die bisherigen Vorschläge schon aufgelistet, wobei sich aber bislang noch kein Straßenname auf die eisenzeitliche Siedlung bezieht, die bis in das Areal des neuen Wohngebietes hinein reichte, so wie berichtet, bei der jüngsten Grabung des Rheinischen Amtes für Bodendenkmalpflege nachgewiesen wurde. Als mögliche Straßennamen wurden bisher zum Beispiel „Zur grünen Wiese“, „Schluppe-Schäng-Straße“, „Op de Stroot“, „Langer Weg“, „Holzweg“, „Auf der Blumenwiese“ genannt. Oder nach mehr oder weniger bekannten Persönlichkeiten möchten wieder andere Bürger die neue Straße benannt wissen.Über das Ergebnis soll dann in der nächsten Sitzung des Umwelt-, und Verkehrsausschusses am 15. November beraten werden.