Neuansiedlung im Gewerbegebiet Jüchen Traditionsreiches Notariat wechselt Standort

Jüchen · Die Notare Christian Hartmann und Johannes Hushahn errichten einen Büro-Neubau im Gewerbegebiet an der Robert-Bosch-Straße. Warum sie den bisherigen Standort an der Oedenkirchener Straße verlassen.

Die Notare Christian Hartmann und Johannes Hushahn.

Die Notare Christian Hartmann und Johannes Hushahn.

Foto: Notare Dr. Hartmann und Dr. Hushahn

Das letzte freie Grundstück im Gewerbegebiet Robert-Bosch-Straße wird bebaut. Die Notare Dr. Christian Hartmann und Dr. Johannes Hushahn feierten jetzt Richtfest für den dreietagigen Bürokomplex am Eingang des Gewerbegebietes an der B 59. „Unser Notariat besteht seit 1806 und ist damit eines der ältesten im Rheinland“, erläutert Christian Hartmann (57).

Seit den 1960er Jahren sei es an der Odenkirchener Straße zu finden – „in einem ehemaligen Wohnhaus, das in den 70er Jahren einen Anbau erhalten hat.“ Damals sei das Unternehmen vor allem ein Bauträger-Notariat gewesen, „Busseweise kamen die Bauherren zur Beurkundung.“ Die beiden Notare dürfen Beurkundungen innerhalb des Kreises im Gebiet des Amtsgerichtsbezirks GrevenbroichJüchen, Grevenbroich, Rommerskirchen – vornehmen. Ansprechpartner sind sie unter anderem bei Schenkungen, Erbverträgen. Notfallvorsorge und Schlichtungen. Hartmann kam 2001 ins Notariat, Hushahn (42) 2017.

Das alte Haus ist für das Notariat mit 14 Mitarbeitern „zu klein und zu eng. Zudem möchten wir gern ausbilden. Wie viele andere leiden wir an Fachkräftemangel, doch wir haben keinen Platz“, sagt Hartmann. Ein anderer Nachteil: Die alte, schwarz lackierte Treppe sei schön, aber das Haus eben nicht barrierefrei. Und Parkplätze seien Mangelware. Am künftigen Standort dagegen stehen 20 Stellplätze zur Verfügung, auch eine E-Lade-Möglichkeit soll es geben. Das Notariat errichtet auf dem, 2000 Quadratmeter großen Grundstück im Gewerbegebiet einen Neubau mit circa 660 Quadratmetern Nutzfläche.

Das Erdgeschoss ist für Gespräche mit Mandanten und für Beurkundungen vorgesehen. Ins erste Obergeschoss kommen Mitarbeiter-Büros, darüber das Archiv, das zurzeit in angemieteten Räumen ausgelagert ist. „Wir haben künftig mehr Platz und mehr Licht in Räumen mit moderner Ausstattung“, sagt Hartmann. „Es ist zwar eine unglückliche Zeit zu bauen, aber wir sind zuversichtlich, dass es ein gutes Projekt ist.“. Die Fertigstellung ist für Spätsommer 2023 angepeilt.

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