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Jüchen: Neujahrskonzert der Stadt begeistert das Publikum

Konzertabend in der Peter-Giesen-Halle : Publikum begeistert vom rhythmischen Neujahrskonzert

Das erste Neujahrskonzert in der Stadt Jüchen war ein voller Erfolg. Hunderte Besucher waren der Einladung der Stadt in die Peter-Giesen-Halle gefolgt. Bereits zum 13. Mal boten Musiker dort ein gut klingendes Programm.

„Wir wollen mit Optimismus und Gelassenheit ins neue Jahr starten. Nehmen Sie den Schwung der Musik mit in dieses Jahr“, sagte Bürgermeister Harald Zillikens, kurz bevor die rund 40 Musiker der Concert-Band des Gymnasiums Jüchen anfingen zu spielen.

Die Bandmitglieder zeigten, dass es diese Art von Orchestern nicht nur in Amerika zu etwas bringen, sondern eben auch am Niederrhein. Unter der Leitung von Jörg Enderle gaben sie einen eindrucksvollen Einblick in ihr Repertoire, das aus Swing- und Rockstücken, aber auch aus Filmmusik und Pop-Medleys besteht. „Ich durfte schon mehr als zehnmal dabei sein, bin aber trotzdem aufgeregt“, gestand Enderle dem begeisterten Publikum. Doch nicht nur für ihn ist das Neujahrskonzert eine spannende Sache: Auch seine Schützlinge hatten einige neue Stücke im Gepäck, die erstmals live gespielt werden sollten. Bereits der Anfang hatte es in sich: eine Kurzversion von Rhapsody Blue. Danach ging es mit dem Rhythmus von „Encanto“ weiter, bevor die Zuhörer in die Fantasywelt von „Game of Thrones“ entführt wurden.

Dass es Rhythmen gibt, die für sich genommen schon so markant sind, dass keine Melodie benötigt wird, um das Stück sofort zu erkennen, zeigte der Klassiker „We will rock you“, das in ein Medley der Band Queen mündete. „Als ich die Stücke auswählte, wusste ich noch nicht, dass kurz vor unserem Konzert ein Film über Queen in die Kinos kommen sollte“, sagte Enderle. Armenian Rhapsody ist etwas Ähnliches wie ein Medley und besteht aus aneinandergereihten musikalischen Gedanken. Voller Überraschungsmomente tauchten die Zuhörer ein in die Klangwelt aus dem Kaukasus, die exotisch, voller Lebensfreude, aber auch voller Herzschmerz ist. Später sorgte das  Blue-Motion-Trio für eine besondere musikalische Überraschung. Zu diesem Anlass wurde aus dem Trio mit Martin Sasse, Walfried Böcker und André Spajic durch den Gipsy-Swing-Gitarristen Joscho Stephan und Blues-Sängerin Sabine Kühlich temporär ein Quintett.

(vest)