Diskussion um Verbindungsweg bei Gierath Bürger fordern maßvollen Ausbau der Kreuzstraße

Gierath · In der Debatte um die Kreuzstraße melden sich jetzt Gierather Bürger zu Wort. Der Verbindungsweg sei nötig, um die belastete Ortsdurchfahrt zu umgehen, dort herrsche oft Verkehrschaos. Eine „Luxus-Straße“ aber sei nicht nötig.

 Albert Vogt (l.) und Reinhardt Michael fordern die Behebung der Schäden auf der Kreuzstraße und eine geringfügige Verbreiterung. Ein ausbau für 300.000 Euro sei nicht nötig.

Albert Vogt (l.) und Reinhardt Michael fordern die Behebung der Schäden auf der Kreuzstraße und eine geringfügige Verbreiterung. Ein ausbau für 300.000 Euro sei nicht nötig.

Foto: Wolfgang Walter

Gerade mal 350 Meter lang ist der Straßenabschnitt, die Fahrbahn ist schmal. Doch im vergangenen Jahr dürfte über keine andere Straße in Jüchen so diskutiert worden sein wie über die bescheidene Kreuzstraße mit Fahrbahnschäden und etlichen Löchern auf den Seitenstreifen im Norden von Gierath zwischen Neuenhovener Straße und L 116. Ende Januar hatte der Stadtrat den Straßenausbau beschlossen, vor einer Woche protestierte der Bund für Umwelt und Naturschutz dagegen mit grünen Wimpeln. Die Ortsgruppe bezeichnet den Bau als „überflüssigen und unsinnige Versiegelung von wertvollem Boden“. Jetzt melden sich Bürger aus dem nahegelegenen Blasius-Viertel zu Wort, fordern einen maßvollen Ausbau.