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Jüchen: Konzern 3M verzichtet derzeit auf Export von Atemschutzmasken

Unternehmen in Jüchen : Konzern 3M verzichtet derzeit auf Export von Atemschutzmasken außerhalb der EU

Der US-Konzern 3M verzichtet derzeit auf die Ausfuhr von Atemschutzmasken und medizinischer Schutzkleidung aus Deutschland in die USA und in die Schweiz. 3M liefert aber weiterhin Schutzausrüstung in die gesamte EU, was von den Exportbestimmungen gedeckt ist.

„3M legt höchste Maßstäbe an die Einhaltung von Gesetzen und Regulierungen und hat seine Prozesse umgehend den kürzlich geänderten Exportregulierungen angepasst“, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Unsere Redaktion hatte unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtet, die Ware sei beschlagnahmt worden.

Dieselben Quellen korrigierten am Freitag ihre Wortwahl und stellten klar, dass es sich formal nicht um eine Beschlagnahmung handele, die Ware sich aber unter staatlicher Kontrolle befunden habe. „Stand jetzt gibt es keine Beschlagnahmung mehr. Die Dinge ändern sich, das sei ein fließender Prozess“, hieß es am Freitagnachmittag aus gut informierten Kreisen.

„Am Donnerstag sind bei 3M aber Sachen vom Zoll festgesetzt worden“, heißt es weiter aus den gut informierten Kreisen. „Festsetzung heißt: Da kommt ein Schreiben vom Zoll drauf, worauf erklärt wird: Festgesetzt bis zur Prüfung des Sachverhaltes. 3M hat am Donnerstag nicht weiter über die Ware verfügen dürfen“, so die informierten Kreise weiter. Der Zoll ist am Freitag erneut bei 3M in Jüchen gewesen.