Jüchen: Kochschule Della Casa erklärt Rezept für Spekulatius-Parfait

Adventskalender im Rhein-Kreis Neuss : Kochschule kreiert weihnachtliches Dessert zum Nachkochen

Jaqueline Körner erklärt für den NGZ-Adventskalener, wie ein „Spekulatius-Parfait mit karamelisierten Apfelspalten“ zu Hause selbst gemacht werden kann.

Nicht immer müssen es Kekse sein, die die Adventszeit versüßen: Wie ein leckerer weihnachtlicher Nachtisch gelingt, verrät Jaqueline Körner.

Die 56-Jährige leitet seit 23 Jahren die Kochschule Della Casa in Jüchen. Dort bietet sie Seminare und Gruppenevents an, in denen die Teilnehmer gemeinsam ein Menü zubereiten. Vor vier Jahren eröffnete sie dann auch eine Schule in Neuss. Die betreibt sie zusammen mit ihrem Mann Gerhard. Mitmachen kann jeder: „Wichtig ist einzig und allein der Spaß am Kochen“, sagt sie. Erst neulich stand ein „Spekulatius-Parfait mit karamelisierten Apfelspalten“ auf der Speisekarte.

Jacqueline und Gerhard Körner von der Kochschule Della Casa. Foto: Jaqueline Körner

Für den Adventskalender der NGZ, erklärt die Expertin wie das weihnachtliche Dessert ganz leicht zu Hause nachgemacht werden kann. „Wir brauchen dafür vier Eier, 100 Gramm Zucker, 50 Gramm Vanillezucker, 100 Milliliter Apfelsaft, 150 Gramm Spekulatius, 400 Milliliter Sahne, pro Person einen Viertel Apfel, Butter, braunen Zucker und Mandelstifte“, sagt sie und fügt hinzu: „Die Mengenangaben reichen für bis zu 15 Personen.“ Am besten schmecke der Vanillezucker, wenn er selbst gemacht wird – dafür einfach ausgekratzte Vanilleschoten in Zucker ziehen lassen.

Sind alle Zutaten beisammen, geht es an die Zubereitung: Dafür wird der Spekulatius in einen Gefrierbeutel gegeben und mit einem Fleischklopfer zerkleinert, so dass zum Schluss nur noch feine Brösel übrig sind. Eigelb, Zucker, Vanillezucker und Apfelsaft werden in einem Wasserbad cremig aufgeschlagen. „Die Konsistenz erinnert an Zabaione“, sagt Jaqueline Körner. Die Masse wird in einem Wasserbad abgekühlt und kalt geschlagen. „Dann werden die Spekulatius Brösel hinzugefügt.“ Im nächsten Schritt wird die Sahne steif geschlagen und vorsichtig untergehoben. Die Creme wird in eine längliche Kastenform gegeben und für circa zwei bis drei Stunden in das Gefrierfach gestellt. Garniert soll das Parfait mit karamellisierten Apfelspalten werden. Dafür die Apfelspalten in einer Pfanne mit zwei Esslöffeln Butter anbraten. „Zwei Esslöffel brauner Zucker und etwas Zimt kommen hinzu“, erklärt Körner. Auch einige Mandelstifte brät sie mit einem Esslöffel Ahornsirup an und lässt sie auf einem Backpapier abkühlen.

Und dann kann schon serviert werden: Jaqueline Körner gibt das Parfait auf einen Teller und streut die Mandeln darüber. Um etwas Farbe hinein zu bringen, legt sie einen Johannisbeerzweig darauf. Fertig.

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(ubg)