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Jüchen: Klima-Kunstprojekt am Nikolauskloster wird 2021 nachgeholt

Projekt soll nachgeholt werden : Klima-Kunst soll 2021 das Nikolauskloster verschönern

Wegen der Corona-Pandemie kann die für Pfingsten geplante Veranstaltung erst ein Jahr später stattfinden. Das Programm soll auch beim neuen Termin bestehen bleiben. Beteiligt ist unter anderem die Gesamtschule Jüchen.

Das für Pfingsten am Nikolauskloster geplante Event „Am Anfang war: Schöpfung bewahren – Klimawandel begegnen“ kann wegen der Corona-Krise leider nicht stattfinden. Das teilten die Organisatoren Robert Jordan und Laura Flöter in Absprache mit der Stadt Jüchen und dem Nikolauskloster mit. Für den Nachholtermin am 23. und 24. Mai 2021 steht jedoch bereits jetzt das Grundgerüst.

„Wir wissen bereits, dass alle derzeit 40 Bildenden Künstler sowie die Wissenschaftler, Referenten, Podiumsteilnehmer und Musiker auch im kommenden Jahr dabei sein werden“, teilten die Veranstalter mit. Um aus der Not eine Tugend zu machen, soll nun nach weiteren Sponsoren und Künstlern geworben werden. Wobei sich Robert Jordan und Laura Flöter schon mit dem bisher geplanten Programm äußerst zufrieden zeigen.

Die Veranstalter heben dabei besonders den geplanten Impulsvortrag von Victoria Blocksdorf hervor. Mit Blockblocks Rhein Cleanups organisiert sie Aufräumaktionen am Düsseldorfer Rheinufer. Zudem habe sich die Gesamtschule Jüchen ins Programm „eingeklinkt“ und erarbeitet mit zwei Kursen künstlerische Beiträge. Auch an einer Podiumsdiskussion soll sich ein Gesamtschüler beteiligen. „Uns ist es wichtig, gerade auch im Geiste der Fridays for Future, die Bühne für die jüngste Generation zu öffnen“, teilen die Organisatoren mit.

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Ebenso stünden der Ort und der Termin für eine Folgeausstellung bereits fest. Vom 10. bis 24. Juni 2021 soll ein Teil der Exponate im Lichthof des Kreishauses des Rhein-Kreises in Neuss gezeigt werden können. Eine weitere Station mit umfangreichem Programm wird voraussichtlich das Kloster Langwaden im Herbst 2021 sein können.

Zeitnah soll laut den Organisatoren zudem eine „Digitaloffensive“ gestartet werden. Im Laufe der kommenden Monate sollen somit die Teilnehmer und Projekte des Klima-Kunst-Projektes detailliert vorgestellt werden.

(RP)