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Jüchen kehrt im Kabarettprogramm 2020 zu den bewährten Publikumslieblingen zurück

Kabarett in Jüchen : Jüchen kehrt zu den publikumsbewährten Kabarettisten zurück

Neue Wege im Kulturprogramm haben sich nicht bewährt. Im Programm 2020 treten wieder die in Jüchen geschätzten Kabarettisten auf.

Auch im nächsten Jahr wird die Veranstaltungsreihe „Kulturpunkt Jüchen“ mit einer bunten Mischung an Künstlerrn vertreten sein. Über das Jahr sorgen insgesamt neun Veranstaltungen in der Peter-Giesen-Halle oder im Forum der Gesamtschule für unterhaltsame Abende. Im Kabarettprogramm 2020 treten auf: am 12. Februar Serhat Dogan, am 4. März Sven Pistor, am 18. März Konrad Beikircher, am 22.April Matthias Jung, am 13.Mai das Kabarettistenehepaar Margie Kinsky und Bill Mockridge. Am 23. September hat „Der Sitzungspräsident“ seinen Auftritt in Jüchen. Und am 6. Oktober wird Hastenraths Will für humorvolle Unterhaltung sorgen, bevor am 4. November 2020 Dittmar Bachmann und am 2.Dezember Jürgen Becker das Jahresprogramm beschließen.

Hastenraths Will gastiert in Jüchen. Foto: Rurtal Produktion

Details zu den Programmen der Kabarettisten stehen auf der Homepage der Stadt Jüchen unter www.juechen.de entnehmen. Ab sofort können die Abonnements an der Info-Theke im Rathaus (Telefon 02165 9150) oder online unter https://juechen.ticket.io/ erworben werden. Der Verkauf der Karten für eine einzelne Veranstaltung beginnt am 18. November.

Mit dem Programm 2020 kehrt Jüchen wieder zu „Altbewährtem“ zurück. So hatte die Verwaltung im Kulturausschuss zugeben müssen, dass „die neuen Wege in der Programmgestaltung“ der inzwischen ausgeschiedenen Kulturamtsleiterin beim Jüchener Publikum nicht auf Gegenliebe gestoßen waren. Die Zahl der Abonnenten war deutlich zurückgegangen. Wegen dieser Negativreaktionen des Publikums hatte Bürgermeister Harald Zillikens den neuen Amtsleiter Tim Jansen angewiesen, wieder die „alte“ Agentur mit ihrem in Jüchen erprobten Kabarettprogramm zu buchen.

Es waren für das Jahr 2019 nur 204 Abonnements für die Peter-Giesen-Halle und 152 für für das Foyer der Gesamtschule verkauft worden. Zum Vergleich: 331 bzw. 236 Karten waren es noch im Jahr 2015. Aber nicht nur das neue Programm, auch die Umstellung auf den Online-Kartenverkauf hätten zum Rückgang von insgesamt 40 Prozent bei den Kulturabos geführt, hatte die Verwaltung eingeräumt.

Die Reaktion: Jetzt wird auch wieder die Möglichkeit geboten, Wunschplätze zu buchen, die im Online-Verfahren ausgeschlossen waren. Die Eintrittspreise bleiben unverändert, wie die Stadtverwaltung zugesichert hat.