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Jüchen: Kartenverkauf für Kabarett verläuft nur schleppend

Kulturprogramm in Jüchen : Kartenverkauf für Kabarett läuft schleppend

Der Ticketverkauf für das Kabarettprogramm der Stadt verläuft schleppend. Ein Vorteil: Karten gibt es noch für alle drei Termine bis Jahresende. Welche Kabarettisten nach Jüchen kommen.

Konrad Beikircher, Matthias Jung, Jürgen Becker – bekannte Kabarettisten hat die Stadt für das zweite Halbjahr gewinnen können. An diesen Namen liegt es nicht, dass nach der langen Corona-bedingten Zwangspause das Kabarett-Programm noch nicht richtig in Schwung gekommen ist. „Es wurden deutlich weniger Karten und Abos als früher verkauft“, erklärt Stadtsprecher Norbert Wolf. Der Ticketverkauf sei „sehr schleppend.

Viele, gerade ältere Bürger haben noch Bedenken, Veranstaltungen zu besuchen“, sagt Wolf mit Blick auf die Pandemie. „Für 2022 wurden lediglich 76 Abos verkauft.“ Bei Einzelkarten sieht es noch schlechter aus: Für den Abend mit Konrad Beikircher etwa haben sich außer Abonnenten bislang lediglich 17 Kabarett-Freunde entschieden. Bei Jürgen Becker sind es 25. Da ist reichlich Luft nach oben, von „ausverkauft“ kann keine Rede sein. Vor

Corona wurden bis zu 600 Zuschauer in der Peter-Giesen-Halle gezählt.

Der Vorteil für Jüchener: Für alle drei Veranstaltungen, Beginn jeweils um 20 Uhr, gibt es noch reichlich Karten. Am Donnerstag, 27. Oktober, kommt Konrad Beikircher mit dem Programm „400 Jahre Beikircher“ in die Stadt. „Chill mal – am Ende der Geduld ist noch viel Pubertät übrig“ heißt es am 10. November mit Matthias Jung, und am 14. Dezember erklärt Jürgen Becker: „Die Ursache liegt in der Zukunft“. Tickets (für 31 oder 28 Euro) sind an der Info-Theke im Rathaus oder unter www.juechen.ticket.io erhältlich. Alle Veranstaltungen sind in der Peter-Giesen-Halle in Garzweiler geplant, bei weiter geringem Kartenverkauf ist aber eine Verlegung möglich, zwei Termine im Fühjahr waren in die Gesamtschule in Jüchen verlegt worden.

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Kulturevents sind aber bereits im Sommer geplant – im Schmölderpark in Hochneukirch. „Wir hoffen, dass wir draußen mehr Publikum erreichen werden“, sagt Wolf zu den Open-Air-Veranstaltungen. Am Sonntag, 31. Juli, spielt von 11 bis 13.30 Uhr die Band „Seisiun“ im Schmölderpark. Am 6. August schlißet sich dort nach dem Sommerfest des Heimatvereins Hochneukirch (14 Uhr) um 20 Uhr der NEW-Musiksommer mit der Band „Booster“ an. Der Eintritt ist bei beiden Musikveranstaltungen frei.