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Jüchen: Jugendcafé "b@mm" hält Angebote trotz Corona-Krise aufrecht

Einrichtung in Hochneukirch : Jugendcafé hält Angebote aus der Distanz aufrecht

In der Corona-Krise ist auch im „b@mm“ in Hochneukirch nichts wie zuvor. Dennoch haben sich die Mitarbeiter manches einfallen lassen, um mit den Jugendlichen in Kontakt zu bleiben. Auch Hausbesuche finden noch statt.

Sich in Gruppen treffen. Gemeinsam Aktionen starten. Derzeit ist das alles nicht so einfach möglich. Im von Stadt, Jugendamt und der gemeinnützigen Gesellschaft hoch3 betriebenen Jugendcafé „b@mm“ in Hochneukirch laufen die Aktivitäten dennoch weiter – digital und mit ausreichend Abstand.

„Natürlich sind unsere Möglichkeiten derzeit sehr eingeschränkt. Alle schulischen und sozialen Aktivitäten sind eingestellt, und auch Freizeitprogramme finden aktuell nicht statt. Wir stecken aber nicht den Kopf in den Sand, sondern bereiten schon längst das zweite Halbjahr vor und entwickeln neue Ideen für spannende Aktivitäten“, sagt hoch3-Geschäftsführer Thomas Sablotny. Unter anderem würden aktuell vermehrt Programme für Kleingruppen an Schulen entwickelt sowie Konzepte für die erlebnispädagogische Durchführung von privaten Veranstaltungen wie Kindergeburtstagen.

Im Jugendcafé „b@mm“ haben Thomas Sablotny und Leiterin Cerise Beermann sich Innovatives einfallen lassen. Dazu gehören Videochats, Kochrezepte, Online-Spiele, Hilfe bei Hausaufgaben oder einfach der generelle Austausch. „Damit erreichen wir unsere Jugendlichen auch in Zeiten von Corona“, sagt Beermann.

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Die Mitarbeiter des Jugendcafés besuchen die Jugendlichen auch – mit dem nötigen Abstand. „Wir kommen an die Häuser, und die Jugendlichen warten dann am Fenster oder auf dem Balkon auf uns. So können wir besonders in einer schwierigen Phase mit einem offenen Ohr und Rat zur Seite stehen“, sagt Beermann. Das sei auch für einige Eltern eine gute Gelegenheit, ihre Sorgen und Nöte zu teilen.

(RP)