Jüchen: Jüchen investiert in Schulen und Hallen

Jüchen: Jüchen investiert in Schulen und Hallen

Die Gemeinde will 2018 rund 676.000 Euro zusätzlich für die Instandhaltung ihrer Gebäude ausgeben. Die beiden größten Projekte: Die Fenster des Gymnasiums und die Lüftungsanlage der Peter-Giesen-Halle sollen erneuert werden.

Etwa 1,2 Millionen Euro will die Gemeinde Jüchen dieses Jahr insgesamt in die Instandhaltung ihrer Gebäude investieren. Dieser hohe Betrag kommt vor allem durch eine lange Liste erforderlicher Sanierungs- und Ausbauarbeiten zustande, die mit rund 676.000 Euro zusätzlich zu den üblichen Instandhaltungskosten zu Buche schlagen. Insgesamt 17 Gebäude und mehrere Friedhöfe sind auf der Liste verzeichnet, die jetzt den Kommunalpolitikern im Bauausschuss vorgestellt wurde. Die größten Projekte: Die maroden Fenster am Gymnasium Jüchen sollen in einem ersten Schritt in den Sommerferien für 155.000 Euro ersetzt werden. Außerdem steht eine Erneuerung der Lüftungsanlage in der Peter-Giesen-Halle Garzweiler auf dem Plan, die genauso viel kosten soll.

Das Problem am 17 Jahre alten Gymnasium: Die Fensterrahmen aus Weichholz bröseln vor allem an der Seite, die besonders stark der Witterung ausgesetzt ist, allmählich auseinander. "Wir ersetzen die Fenster durch welche mit langlebigem Kunststoffrahmen", sagt Detlef Schippschak. Er leitet das Amt für Gebäudemanagement und ergänzt: "Die Fenster an den anderen Gebäudeseiten werden in den nächsten Jahren ebenfalls der Reihe nach ausgetauscht." Insgesamt sollen die neuen Fenster die Gemeinde rund 365.000 Euro kosten. Um die Kassen zu schonen und eine Explosion der Gebühren zu vermeiden, strecke die Gemeinde Jüchen bestimmte Maßnahmen. "Sie werden auf einen längeren Zeitraum verteilt", erklärt der Technische Dezernent Oswald Duda. Bei einer Extra-Sitzung des Bauausschusses im April soll der Auftrag an eine entsprechende Fenster-Firma vergeben werden, die in den Sommerferien mit ihren Arbeiten starten soll.

Etwas schneller muss die Gemeinde Jüchen in Sachen Peter-Giesen-Halle sein: Noch im März soll eine Fachfirma die rund 30 Jahre alte Lüftungsanlage der Peter-Giesen-Halle austauschen. Bereits im vergangenen Jahr war dort eine neue Heizung eingebaut worden. "Heizungs- und Lüftungsanlage bilden eine Einheit", sagt Detlef Schippschak, der ankündigt, dass die Halle im März für 14 Tage aufgrund der Arbeiten nicht nutzbar sein wird. Der Auftrag wurde jetzt im nichtöffentlichen Teil der Bauausschuss-Sitzung vergeben, um rechtzeitig 23.000 Euro Fördergeld des Bundes in Anspruch nehmen zu können, das im April beantragt werden muss. Nach 30 Jahren sei die Lüftungsanlage überholt, zudem seien die Lüftungskanäle auch aus hygienetechnischer Sicht austauschbedürftig.

Mit Blick auf die Schulen im Gemeindegebiet ist noch mehr geplant: Die Pavillonklassen am Gesamtschul-Standort Hochneukirch sollen für insgesamt 80.000 Euro kernsaniert und mit neuen Fenstern sowie einem neuen Fußboden ausgestattet werden. Zusätzlich steht dort die Sanierung des Daches an - so wie auch an der Karl-Justen-Halle in Bedburdyck, deren Sport-Teil über ein Flachdach verfügt, das demnächst für 24.000 Euro neu abgedichtet werden soll.

(cka)