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Jüchen-Hochneukirch: Schmölderpark-Terrasse wird mit NRW-Mitteln für Events fit gemacht 

NRW-Ministerin Ina Scharrenbach in Jüchen : Schmölderpark-Terrasse wird mit NRW-Mitteln für Events fit gemacht

NRW-Ministerin Ina Scharrenbach (CDU) übergab in Hochneukirch am Dienstag einen Zuwendungsbescheid über rund 32.000 Euro. Damit wird die Terrasse an der Schmölder-Villa saniert, die bei Kulturveranstaltungen genutzt wird.

Idyllisch liegt der Schmölderpark mitten in Hochneukirch, doch in den vergangenen Jahren macht das mit hohen Bäumen bestandene Areal um die ehemalige Unternehmervilla bei einem ganz anderen Thema von sich reden: „Hier ist ein Zentrum für kulturelle Veranstaltungen entstanden, es gibt jedes Jahr vier bis fünf Konzerte und andere Events mit Vereinen“, berichtet Bürgermeister Harald Zillikens.

Um die Rahmenbedingungen zu verbessern, gibt es jetzt Geld vom Land. Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, übergab in Hochneukirch einen Zuwendungsbescheid zur Sanierung der Terrasse der Villa Schmölder. Die 32.143 Euro stammen aus dem NRW-Programm „Heimat-Zeugnis“, insgesamt kostet das Projekt rund 50.000 Euro.

Die Terrasse „wird bei Veranstaltungen als Bühne einbezogen. Doch viele Steine sind kaputt oder wackeln“, macht der Bürgermeister den Handlungsbedarf deutlich. Jetzt wird die Terrasse fit gemacht. Die aus den 50er Jahren stammenden Natursteine bleiben erhalten und werden wieder fest eingesetzt. Unter anderem wird zudem ein neuer Stromanschluss geschaffen. „Ich hoffe, dass wir in zwei Wochen beginnen können“, sagte Zillikens zuversichtlich.

Das Projekt sei gerade in Zeiten von Corona wichtig, betonte Ina Scharrenbach. „Sie schaffen heute einen Ort der Begegnung für morgen“, erklärte die Ministerin. Der Park und die Terrasse stehen beispielsweise bei den Familienfesten des Heimatvereins Hochneukirch im Mittelpunkt – aber auch bei der Reihe Musik im Park, aus dem nun der NEW-Musiksommer geworden ist. In diesem Jahr war etwa ein Konzert mit der Band „Booster“ geplant, doch wegen Corona rocken die Musiker nun erst 2021 den Park. Auch andere Veranstaltungen dort müssen ausfallen.

Bei Events im Park mit dabei sind die Bewohner der Schmölder-Villa. 18 Menschen mit geistiger Behinderung leben in dem Wohnhaus der zur Lebenshilfe gehörenden „Leben & Wohnen“. „Sie sind bei Konzerten die ersten auf der Tanzfläche, sind die ,Eisbrecher’“; weiß Zillikens. Von der Lebenshilfe betreute Menschen kellnern bei Events auch mit. „Wir schaffen hier etwas Gutes. Wir wollen mit unserem Programm Verbindungen zwischen Menschen fördern“, sagt Scharrenbach.

Das Heimat-Ministerium unterstützt im Rahmen des Pogramms „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen“ bis 2022 mit 150 Millionen Euro das Engagement vor Ort in den Kommunen – angefangen vom „Heimat-Scheck“ über 2000 Euro bis zum „Heimat-Zeugnis“ für größere Projekte.