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Jüchen: "Helfende Hände" unterstützen Senioren bei Impftermin

Impftermine für Senioren aus Jüchen : Wie die „Helfenden Hände“ ältere Bürger unterstützen

Eine Herausforderung gerade für ältere Menschen ist die Vereinbarung eines Impftermins. Auch das Sozialamt hilft Ratsuchenden. Die Stadt hat Festpreise für Taxifahrten nach Neuss vereinbart.

Seit Montag läuft die Vergabe der Impftermine für die über 80-Jährigen, die zu Hause leben – und sorgt für reichlich Irritationen und auch für Verzweiflung. Viele Kommunen und Initiativen versuchen, die älteren Menschen bei der Anmeldung für einen Impftermin zu unterstützen. So auch in Jüchen.

Die „Helfenden Hände“ des Seniorennetzwerks unterstützen Hilfesuchende bei der Anmeldung zum Impftermin und den organisatorischen Vorbereitungen dafür. Die „Helfenden Hände“ sind montags bis freitags in der Zeit von 10 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 02165 9155100 oder per E-Mail an helfende-haende@netzwerk-juechen.de erreichbar. „Für die Unterstützung durch die ,Helfenden Hände’ bin ich besonders dankbar“, sagt Bürgermeister Harald Zillikens. Und weiter: „Es ist wichtig, dass die organisatorischen Vorbereitungen unterstützt werden, damit alle Berechtigten, die geimpft werden wollen, auch einen Zugang zum Impfzentrum bekommen.“ Auch Ursula Schmitz vom Sozialamt der Stadt Jüchen steht Ratsuchenden zur Verfügung, wie die Stadt mitteilt. Eine Kontaktaufnahme ist unter der Telefonnummer 02165 9155005 oder per E-Mail an ursula.schmitz@juechen.de möglich. „Von diesem Angebot haben besonders in den ersten beiden Tagen zahlreiche Bürgerinnen und Bürger Gebrauch gemacht“, teilt die Stadt mit. Sie verweist aber darauf, dass die eigentliche Vergabe der Impftermine ausschließlich über die kostenlose Telefonnummer 0800 11611701 (täglich von 8 bis 22 Uhr) beziehungsweise die Internetseite www.116117.de erfolgen kann. Zum Impftermin mitzubringen sind die Terminbestätigung, der Impfpass, die Gesundheitskarte, eventuell medizinische Unterlagen wie Diabetikerausweis oder Medikamentenliste und bei chronischen Erkrankungen ein ärztliches Zeugnis sowie einen Ausweis.

Der Rhein-Kreis Neuss hat mit der Taxizentrale Festpreise für Fahrten zum Impfzentrum vereinbart. Ebenfalls hat die Stadt Jüchen mit den örtlichen Taxiunternehmen einen Festpreis für die Fahrt nach Neuss ausgehandelt.

(NGZ)