Sturmböen bereiten auf Autobahn große Probleme Gespräche zu Lösungen für die „Wind-Autobahn“ A 44n

Jüchen · Eine Wand oder ein Wall von Photovoltaikmodulen soll Wind und Staub aus Richtung des Tagebaus von der A44n abhalten und zugleich Strom produzieren. Der Vorschlag von Bürgermeister Harald Zillikens werde nun von der Autobahn GmbH geprüft, informierte er im Verkehrsausschuss. Die Gesellschaft plane zudem eine digitale Steuerungs- und Umleitungstechnik für die Autobahn, die wiederholt bei Sturm „dicht“ gemacht wurde.

 Solche Tafeln sollen durch eine digitale Lösung ersetzt werden.

Solche Tafeln sollen durch eine digitale Lösung ersetzt werden.

Foto: Dieter Staniek/Stan

Für die windanfällige Autobahn 44n, die zuletzt im Februar wegen Sturm gesperrt wurde, plant die Autobahn GmbH die Installation eines digitalen Steuerungs- und Umleitungssystems. Darüber informierte Bürgermeister Harald Zillikens nach Gesprächen mit der Gesellschaft den Verkehrs- und Umweltausschuss. Doch er betonte zugleich: „Das kann nur die Lösung B sein. Wir müssen an die Ursachen ran.“ Als „Lösung A“ hatte Zillikens einen Wall und oder eine Wand aus Photovoltaikanlagen vorgeschlagen, die Windböen sowie Staub aus dem Tagebau abhalten und zugleich Strom produzieren soll.