Jüchen: FWG und SPD-Streit um L354n-Planung

Ratssitzung : Streit um die L354n im Vorfeld der Ratssitzung

Die FWG erinnert die SPD an ihre vormalige Ablehnung der L354n-Planung unter dem Fraktionsvorsitzenden Holger Tesmann.

Im Vorfeld der Ratssitzung, bei der am Donnerstag auch das im Umwelt- und Verkehrsausschuss kontrovers diskutierte Thema Ortsumgehung L354n auf der Tagesordnung steht, gibt es eine kritische E-Mail, die FWG-Fraktionsvorsitzender Gerolf Hommel an den SPD-Fraktionschef Holger Witting geschrieben hat.

Wie berichtet hatte Hommel im Fachausschuss als Einziger gegen die Planung der L354n gestimmt. Hommel wirft Witting vor, er sei verwundert, dass die SPD im Gegensatz zu früheren Zeiten unter Vorsitz von Holger Tesmann nun nicht mehr gegen die L354n-Planung sei. Hommel schreibt: „Wenn man sich die Protokolle ansieht, hat die SPD dagegen gestimmt. Es ist nicht zu begreifen, dass RWE unsere Straßenplanung dirigiert.“ Hommel meint, dass die Gutachten zur L354n „im Sinne von RWE erstellt“ worden seien. Hommel kündigt für die Ratssitzung an: „Wir werden nachfragen, wem die benötigten Grundstücke gehören.“

Es gehe um kostenneutrale 700 Meter, die die L354 hinter der A46 verlaufen solle, wobei RWE dann aber eine Querung bezahlen müsse. Die dem Rat empfohlene Straßenplanung (durch die Felder zum Hamscher Kreisel) bezeichnet Hommel als „Schwachsinn“, denn wo Hackhausen entlastet werde, da werde Hochneukirch belastet.“ Auch sei bereits eine Umgehung Hackhausen geplant gewesen. Minister Clement habe damals dafür 25 Millionen D-Mark versprochen.

(NGZ)
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