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Impfung in Jüchen: 120 Bürger lassen sich bei Polo gegen Corona impfen

Mobiles Impfteam macht Halt in Jüchen : 120 Bürger lassen sich bei Polo gegen Corona impfen

Ein mobiles Impfteam hat am Samstag Station in Jüchen gemacht. Das Angebot wurde gut angenommen. Was die Organisatoren sagten und wer sich impfen ließ.

Für Stephanie Roschmann vom Malterser Hilfsdienst ist die Gesamtzahl der Impfungen nicht so wichtig: „Jede Impfung mehr ist ein Erfolg“, sagt die Leiterin der mobilen Impfaktion, die der Rhein-Kreis Neuss gemeinsam mit der Stadt Jüchen auf dem Gelände der Firma Polo Motorrad und Sportswear GmbH an der Polostraße am Samstag durchgeführt hat. Viele Biker aber auch etliche Autofahrer nahmen die Gelegenheit wahr, sich schnell und problemlos gegen Corona impfen zu lassen.

Bereits kurz nach Beginn der Impfaktion stauten sich die Motorräder auf der Zufahrt zu Polo, an der improvisierten Impfstation im Restaurant warteten die Interessenten geduldig, bis sie an der Reihe waren. Mit einer Ärztin, einer Apothekerin, einer medizinischen Fachkraft und zwei Verwaltungsmitarbeiterinnen war das mobile Impfteam angerückt. Gegen Mittag ebbte der Ansturm ab. „Das ist üblich“, sagt Roschmann aus Erfahrung. Die zweite große Welle der Impfwilligen kam am Nachmittag. Rund 120 waren es bis zum Abend.

„Für uns war es selbstverständlich, sofort zuzusagen, als wir gefragt wurden“, sagt Christopher Woods von der Marketing-Abteilung von Polo. Es müsse alles getan werden, um einen zweiten Stillstand im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben zu verhindern. Fünf Monate lang hatte auch Polo bundesweit seine Geschäfte schließen müssen. „Jede Impfung hilft, den Alltag wieder ein Stück näher rücken zu lassen.“

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Interessierter Gast bei der Impfaktion war auch der Jüchener Bürgermeister Harald Zillikens, der ebenfalls unentwegt die Bedeutung einer Impfung betonte. „Hier kann jeder Einzelne einen sehr wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie leisten“, meint er.