Bauausschuss der Stadt Jüchen: Hauptkreuzung in Gierath soll ausgebaut werden

Bauausschuss der Stadt Jüchen: Hauptkreuzung in Gierath soll ausgebaut werden

Im Bauausschuss ging es um stinkende Jungen-Schultoiletten und um den Ausbau der viel zu engen Hauptkreuzung in Gierath.

(gt) Unübersichtlich ist die Hauptkreuzung im Ortsteil Gierath an der Gabelung der Jüchener Straße zur Neuenhovener und zur Gubberather Straße. Das soll sich bald ändern. Die Stadt Jüchen hat das Grundstück an der Jüchener Straße erworben, auf dem ein Bauernhof abgerissen worden ist. Dort ist mittlerweile Erdreich aufgeschüttet worden, um zunächst eine Rasenfläche anzulegen, wie der Technische Beigeordnete Oswald Duda den Bauausschuss informierte. Perspektivisch sei das Grundstück aber von der Stadt erworben worden, um die unübersichtliche und viel zu enge Kreuzung und den Gehweg ausbauen und erweitern zu können. Der Kreuzungsausbau soll laut Duda in Abstimmung mit Straßen.NRW erfolgen.

Außerdem lag dem Bauausschuss das Instandhaltungsprogramm für städtische Bauten mit einer Gesamtsumme von 761.400 Euro für 2019 vor. Ausschussvorsitzender Hubert Noehlen (SPD) fragte nach der anstehenden Erneuerung des Bodenablaufs (Pinkelrinne) in der Jungen-Toilette der Jüchener Grundschule. Ihm sei bekannt, dass es Probleme mit „ekelhaft stinkenden“ Jungen-Toilette auch in der Grundschule in Stessen gebe. Oswald Duda betonte aber, alle Toilettenanlagen würden baulich in einem einwandfreien Zustand gehalten und es werde wöchentlich in der Grundschule Jüchen mit Spezialreinigern geputzt. Wenn es aus den Jungen-Toiletten stinke, dann liege das am „Nutzerverhalten“, umschrieb er vornehm, was CDU-Sprecher Ralf Cremers dann aber deutlicher ansprach: Der gab zu verstehen, das sich manche Jungen sozusagen einen sportlichen Wettkampf im „Danebenpinkeln“ in den Schul-Toilette lieferten. Deshalb sei das Thema auch weniger eines für den Bauausschuss. Um die Hygiene und vor allem das „Nutzerverhalten“ in den Jungen-Toiletten müssten sich eigentlich die Pädagogen in den Schulen selbst kümmern.

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