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Jüchen: Grundschulkinder gestalten Schulhof neu

Jüchen : Grundschulkinder gestalten Schulhof neu

Beim Schulhoftag der Gemeinschaftsgrundschule Jüchen packten Schüler und Eltern kräftig an.

Wenn an einem Samstagmorgen fröhliches Stimmengewirr vom Schulhof schallt und zahlreiche Schulkinder mit Farbtöpfen und Gartengeräten auf die Gemeinschaftsgrundschule zulaufen, dann kann das nur eines bedeuten: Es ist wieder Schulhoftag. "An diesem Tag werden Schulhof und das Schulgelände auf Vordermann gebracht", sagte Schulleiterin Katja Ridderbusch. Mehr als die Hälfte der Schulkinder würde sich beteiligen.

Die Eltern und Kinder der Klassen 1a und 1b verpassten den Pfeilern rund um den Schulhof einen neuen bunten Anstrich. Die Kinder der Klasse 2b beschäftigten sich mit der Verschönerung aller Mülltonnen, die Klasse 3a putzte Fassaden. "Die weiße Farbe stiftet uns die Gemeinde, und sie schickt uns zum Schulhoftag einen Mitarbeiter des Bauhofes mit einem Fahrzeug, um den Grünschnitt abzuholen," erklärte Schulleiterin Ridderbusch.

Den Schulhoftag gibt es an der Gemeinschaftsgrundschule bereits seit 15 Jahren. Dieser Arbeitstag entstand damals im Zuge der Schulerweiterung um den hinteren, nicht befestigten Schulhof mit seinen schattigen Linden, der Hängebrücke, einem Weidentipi und weiteren Spielgeräten. Denn solch eine tolle Fläche wollten Eltern und Kinder unbedingt erhalten.

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Und so halfen natürlich auch die Eltern mit, wie etwa Stephan Keil, der beim Schneiden des beliebten Hainbuchentunnels erzählte: "Der Tunnel hatte gewissermaßen Zahnlücken - die haben wir wieder zu gepflanzt. Der Förderverein hat uns bei solchen Investitionen finanziell immer kräftig unterstützt." Und Barbara Bienert, Klassenlehrerin der Klasse 3b, berichtete: "In diesem Jahr mussten wir nur fünf Hainbuchensträucher ersetzen - im vorigen Jahr waren es doppelt so viele." Die Kinder wurden an diesem Tag kräftig gelobt, denn sie halfen nicht nur beim Unkrautjäten tüchtig mit, sondern werden auch in den kommenden Wochen neu gepflanzte Sträucher gießen und die Anlagen in Ordnung halten. "Da entwickelt sich der Respekt vor der Natur," sagte sich Lehrerin Barbara Bienert erfreut. So erstrahlte nach nur drei Stunden Arbeit das gesamte Außengelände der Gemeinschaftsgrundschule in neuem Glanz.

(NGZ)