Jüchen: Großer Andrang beim Familienfest der Schützen rund um Haus Katz

Jüchen: Großer Andrang beim Familienfest der Schützen rund um Haus Katz

Gute Stimmung beim Familienfest des Bürgerschützen- und Heimatvereins (BSHV) Jüchen: Rund um Haus Katz gab's am Samstag bei Bilderbuchwetter ein Programm, das allen Generationen gerecht wurde. Direkt an der Wiese vor Haus Katz stand der knallrote Kletterturm neben der Hüpfburg, auf der die Kinder tobten. Die Caritas bot alkoholfreie Getränke und die "Kinderhilfe Kambodscha" stellte sich mit Aktionen und Spielen vor. Etwas weiter trugen Matteo (3) und Mika (5) schwarze Umhänge und pinselten einen alten Peugeot, inklusive Spiegel und Fenster, pink an.

BSHV-Präsident Hans-Hubert Krall moderierte nach dem Auftritt des Toni-Treffs Nowra Djabal an, die mit ägyptischem Bauchtanz die Blicke auf sich zog. Dicht gedrängt saßen Senioren an der Kaffeetafel. Für Kaffee und Kuchen sorgten die Damen des Infanteriezuges Kaiser Wilhelm und der Schützengarde Friedrich der Große. Ganz genau erklären konnte Regionaldekan Ulrich Clancett die Motivation des Familienfestes. "Andernorts heißt das Biwak - und das sind immer Männer-dominierte Geschichten. Das Familienfest im Innenhof von Haus Katz ist aber für die ganze Familie gedacht", betonte er. Das scheint gut anzukommen. Marcus Peiffer (46) zum Beispiel ist Mitglied der Kaiserschützen, die für den Bühnenaufbau zuständig waren. Doch mit seiner Frau Regina (37), Sohn Paul (5) und dessen kleiner Schwester geht's am Nachmittag erst mal zur Hüfburg. "Abends ist das dann so wie anderswo beim Biwak", erklärt Peiffer und lacht. Michael Schmitz wird von seiner Gattin Hannelore und der Schwiegermutter begleitet. "Ich war schon lange nicht mehr hier. Aber Verbundenheit und Heimat haben etwas Zeitloses", meint der Jüchener, der sich freute, Bekannte und Schützenkameraden zu sehen.

Für den Abend lief sich Rüdiger Bach warm, der bei der Jüchener Band "A-Tunes" Gitarre spielt. "Endlich spielen wir mal in Jüchen. Und dann Bryan Adams und Pink Floyd vor der traumhaften Kulisse. Was kann es Schöneres geben?"

(NGZ)
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