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Grevenbroich: Café Kultus veranstaltet sein 18. Open-Air-Festival

Sommerferien in Grevenbroich : Café Kultus organisiert Musik-Festival auf dem Markt

Stefan Wehlings hat insgesamt fünf Bands verpflichtet, die ab 15 Uhr mit Reggae, Rock und Latin-Pop für ein abwechslungsreiches Programm sorgen werden.

Das Café Kultus veranstaltet am Freitag, 12. Juli, sein mittlerweile 18. Open-Air-Festival auf dem Marktplatz in Grevenbroich. Für den musikalischen Start in die Sommerferien hat Leiter Stefan Wehlings insgesamt fünf Bands verpflichtet, die ab 15 Uhr mit Reggae, Rock und Latin-Pop für ein abwechslungsreiches Programm sorgen werden.

Die „Käthe-Kultus-Band“ wird das Musik-Fest um 15 Uhr eröffnen. Die Projektgruppe, die das Café gemeinsam mit der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule initiierte, wird von der Sängerin Clara Krum und zwei Musikern aus Argentinien angeleitet. In dem vom Landschaftsverband Rheinland geförderten Projekt wird Schülern die Musik Lateinamerikas näher gebracht. Das Ergebnis wird am 12. Juli vorgestellt. Danach wird der Gitarrist und Sänger Christian Weniger eine Überraschungsband mit befreundeten Musikern aus Grevenbroich auf die Bühne bringen. Bekannt ist Weniger durch sein Retro-Rocktrio „Black Remains“, das auch schon einige Male beim Kultus-Open-Art dabei war. Mit purer Energie, Spielfreude und einer Schippe Ironie liefern die „Betrayers of Babylon“ aus Neuss danach das Gegenteil zur Volkskrankheit der schlechten Laune. Sie spielen Songs über Dinge, denen wohl noch nie ein Lied gewidmet wurde.

Anschließend ist „Der Ole“ aus Mönchengladbach an der Reihe. Nach neunjähriger Abstinenz mischt der ehemalige „Massendefekt“-Frontsänger wieder im Musikzirkus mit. Der 40-jährige Veganer vom Niederrhein singt gegen rechte Gewalt, demonstriert und kooperiert mit Umweltorganisationen wie „Sea Shepherd Germany“. Im Frühjahr 2020 wird sein zweites Solo-Album veröffentlicht.

Im Jahr 1990 gegründet, zählte die Band „The Jesus Christ Experience“ damals zu den wichtigsten Vertretern des Crossover in der Region. Drei Jahre später wurde innerhalb von fünf Stunden das Album „No way out“ produziert, kurz vor der Veröffentlichung löste sich die Band auf – um 23 Jahre später wieder aus der Versenkung aufzutauchen. Die Gruppe tritt mit neuem Lineup auf, nicht viel erinnert noch an die früheren Zeiten.

„Der Eintritt zum Festival ist Dank der vielen Sponsoren und ehrenamtlichen Helfern immer noch kostenlos“, sagt Stefan Wehlings. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Initiative „Recht auf Spiel“, die sich mit Spiel- und Schminkangeboten für Kinder beteiligen wird. Und auch die „Stellwerker“ aus dem Bahnhofsviertel sind mit von der Partie. Sie beteiligen sich mit einem Würstchengrill am Open Air. Für kühle Erfrischungen wird das Kultus-Team an einem Getränkewagen sorgen.