Jüchen: Gemüse selbst ernten auf dem Biobauernhof in Neuenhoven

Jüchen: Gemüse selbst ernten auf dem Biobauernhof in Neuenhoven

Am Donnerstag gibt es einen Informationsabend zu dem neuen Projekt des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND).

Der Trend zeigt: Immer mehr Menschen ernten Bio-Gemüse lieber selbst, anstatt es im Supermarkt zu kaufen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) startet jetzt ein Projekt gemeinsam mit Landwirt Thomas Sablonski vom Bio-Bauernhof Essers in Neuenhoven, das unter dem Motto "Biogemüse ernten statt kaufen" steht. Gegen einen Saisonbeitrag von 100 Euro sollen Interessierte dort auf jeweils 45 Quadratmeter großen Parzellen Biogemüse von Mai bis Oktober selbst ernten können. Die Bedingung: Die Teilnehmer müssen selbst Unkraut hacken und die Pflanzen gießen; Wasser und Geräte werden zur Verfügung gestellt.

Laut Markus Profijt vom BUND müssen Teilnehmer für die "Gemüse-Selbsternte" keinerlei Fachkenntnis mitbringen. Der Zeitaufwand für die Pflege einer Parzelle liege bei etwa zwei Stunden pro Woche. "Bei gärtnerischen Fragen helfen wir", sagt Profijt, der gemeinsam mit Thomas Sablonski eine Infoveranstaltung plant. Dazu sind Interessierte für Donnerstag, 8. März, ab 19 Uhr, in die Familienbildungsstätte im Anna-Ladener-Haus an der Odenkirchener Straße 3a in Mönchengladbach-Rheydt eingeladen. Bei diesem Termin sollen alle Details zur "Gemüse-Selbsternte" vorgestellt werden. Interessierte können ohne Voranmeldung zu der Veranstaltung kommen. Das Projekt ist unabhängig von dem des Vereins "Solidarische Landwirtschaft Eicken", der ebenfalls eine Zusammenarbeit mit dem Neuenhovener angekündigt hat.

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Nach Auskunft des BUND plant der Bio-Landwirt, im Frühjahr mehr als 20 verschiedene Sorten Gemüse anzubauen, die Pächter dann entsprechend ernten könnten. Dazu zählen Salate, Kräuter, Kartoffeln, Zucchini, Kürbis, Mais und Mangold. Eine Parzelle soll ausreichen, um zwei Personen mit ökologisch angebautem Gemüse zu versorgen.

Interessierte können sich direkt bei Thomas Sablonski in Neuenhoven unter Telefon 0163 5201383 oder per Mail an thomas.sablonski@bio-ne.de melden.

(cka)