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Jüchen: Gemeinde gibt Konzept für Spielhallen in Auftrag

Jüchen : Gemeinde gibt Konzept für Spielhallen in Auftrag

Im Rathaus mehren sich die Anfragen von Unternehmen, die in der Gemeinde Spielhallen eröffnen wollen. Doch bevor es dazu kommt, gibt die Gemeinde zunächst ein Vergnügungsstättenkonzept in Auftrag. Darüber wird heute Abend der Planungsausschuss informiert.

Jüchen scheint für Spielhallenbetreiber interessant zu sein: "Wir hatten sechs oder sieben Anfragen von Immobilienbesitzern oder Spielhallenbetreibern, gewünscht sind vor allem Standorte in der Jüchener und Hochneukircher Ortsmitte", sagt Bürgermeister Harald Zillikens. "Bevor wir aber jede einzelne Anfrage prüfen und die rechtlichen Bedingungen klären, wollen wir zunächst eine einheitliche Betrachtung — eine Grundlage für die weitere Planung."

Mit dem Konzept "soll für mögliche Investoren Klarheit geschaffen werden, wo Spielhallen möglich sind", so der Verwaltungschef. Nach seiner Ansicht sollten Vergnügungsstätten in den Gewerbegebieten angesiedelt werden. "In den Ortsmitten ist das nicht gewollt, darin bin ich mir mit den Fraktionen weitgehend einig", so Zillikens. "Wir können Spielhallen nicht verhindern, aber wir müssen die Ansiedlung steuern und kanalisieren. Dafür möchten wir das Konzept haben."

Die Gemeindeverwaltung hat bereits fünf Unternehmen um Angebote gebeten, den Zuschlag soll das Dortmunder Büro Stadt & Handel erhalten. Die Kosten für das Konzept liegen nach Auskunft von Zillikens "unter 10 000 Euro". Die Verwaltung rechnet mit etwa vier Monaten Bearbeitungszeit, dann soll sich der Ausschuss für Planung und Gemeindeentwicklung mit dem Ergebnis befassen.

Info Der Planungsausschuss kommt heute um 18 Uhr im Sitzungsaal (Raum 21) des Rathauses zusammen.

(RP/rl)