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Jüchen: Ein Insektenhotel fürs Gymnasium

Jüchen : Ein Insektenhotel fürs Gymnasium

Schüler sollen im Biologie-Unterricht mehr über kleine Lebewesen lernen.

Mitglieder der Jüchener Bürgerstiftung haben es in Eigenregie zusammengebaut und jetzt offiziell an das Gymnasium übergeben: ein großes Insektenhotel, das demnächst in den Biologie-Unterricht für die Jahrgangsstufen 5 und 6 mit einbezogen werden soll. Die Konstruktion auf dem hinteren Schulhof (in der Nähe des Mensa-Gebäudes) soll den neuen Naturlehrpfad ergänzen. Möglich gemacht hatte das Projekt die Bürgerstiftung, deren Mitglied auch Andrea Wassenberg ist. Ihr war bei einer Wanderung an der Mosel die Idee für das Insektenhotel am Gymnasium gekommen. Tatsächlich gebaut haben es schließlich ihre Kollegen Manfred Ridderbusch, Georg Aßmann und Jürgen Liedmann.

Die stabile Holzkonstruktion, deren Bau kurzerhand von Bürgermeister Harald Zillikens genehmigt worden war, soll demnächst mit Dingen wie Totholz, Tannenzapfen, Stroh und Baumrinde bestückt werden, in denen Insekten heimisch werden sollen. "Vielleicht können wir dann dort Waldbienen, Marienkäfer und Schmetterlinge beobachten", sagt Biolehrer Stefan Weber. Er ist der stellvertretende Fachschaftsvorsitzende am Gymnasium und war bei der Übergabe des Hotels dabei. Er will es nach und nach in den Unterricht mit einbeziehen - und das klassenübergreifend. Bereits in Jahrgangsstufe 5 lernten die Kinder etwas über die kleinen Lebewesen in der Natur.

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Um dem aus Massivholz gebauten Insektenhotel einen sicheren Halt auf der Wiese am Schulhof zu geben, betonierten Mitarbeiter des Baubetriebshofs die "Beine" der Konstruktion ein. "Wir haben uns extra für eine sehr stabile Konstruktion entschieden, damit das Hotel auch der Witterung standhält", erzählt Manfred Ridderbusch von der Bürgerstiftung, der in den vergangenen Wochen selbst beim Bau mit angepackt hatte. Für die Initiative der Stiftung bedankte sich auch die Schulleiterin des Gymnasiums Monika Thouet.

(cka)