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Die Stadt Jüchen gibt Tipps zum Gebrauch der Biotonnen

Biotonnen : Tipps, was in die Biotonne gehört

Bei den warmen Temperaturen mehren sich bei der Stadtverwaltung jetzt wieder die Beschwerden über nicht geleerte Biotonnen. Eine falsche Befüllung der Tonnen ist der Grund, weshalb sie nicht geleert werden.

In den meisten Fällen sei aber eine falsche Befüllung der Tonnen der Grund, weshalb sie nicht geleert worden seien, berichtet Stadtsprecher Norbert Wolf und gibt deshalb Tipps, um dem Ärgernis vorzubeugen.

In die Biotonnen dürfen gefüllt werden: Rasenschnitt, Laub, Heckenschnitt, Zweige, Äste, Blumen, Wildkräuter, Zierpflanzen (ohne Topf), Speisereste, Tee-/Kaffeefilter, Abfälle von Obst und Gemüse, Schalen von Früchten, Fallobst Eierschalen, Knochen, kleine Papierreste, Papiertaschentücher, Küchenkrepp und Kleintierstreu.

Nicht in die Biotonne gehören: Plastiktüten, auch nicht sogenannte kompostierbare Plastiktüten,·Kaffeekapseln, Asche, Holzkohle, Zigarettenkippen, Textilien, Stoffe, Lumpen, Windeln, Staubsaugerbeutel, größere Mengen Papier, verwertbares Altpapier,· Fäkalien,·Glas, Steine, Bauschutt und Kehricht.

„Auch die im Handel angebotenen Bio-Abfallbeutel dürfen trotz des Aufdrucks ‚100 Prozent kompostierbar’ nicht in die braune Tonne“, betont Wolf. Denn wegen der kurzen Verarbeitungszeit verrotteten diese nur unvollständig. „Deshalb sollte der Kücheneimer mit Papier ausgelegt oder Papiertüten verwendet werden. Wenn man in der Küche nicht auf Plastikmüllbeutel verzichten möchte, so sind diese, nachdem der Inhalt in die braune Tonne entleert wurde, über die graue Restmülltonne zu entsorgen“, rät der Stadtsprecher.

Im Sommer sei es wichtig, Essensreste schon in der Küche in Papier einzuwickeln. Dies hindere Fliegen an der Eiablage und verringere Maden in der Tonne. Ebenfalls verringere ein schattiger Platz Fäulnis und Geruchsbildung.

Fragen zur Entleerung der Biotonnen in Jüchen beantwortet die Firma Schönmackers unter Telefon 0800 174 74 74.