Die Stadt Jüchen erzeugt mit einer Photovoltaikanlage auf dem Rathausdach ihren eigenen Strom

Energie in Jüchen : Stadt erzeugt ihren eigenen Strom fürs Rathaus

Die Stadt Jüchen leistet mit ihrer Photovoltaikanlage ihren Beitrag zur Energiewende. 100 Photovoltaikmodule erzeugen Strom.

Die Stadt Jüchen hat jetzt ihre erste Photovoltaikanlage von innogy SE auf dem Dach des Rathauses in Betrieb nehmen können. Seit April 2019 wandeln 100 Photovoltaikmodule auf dem Rathausdach die Energie der Sonne in Strom um, wie Stadtsprecher Norbert Wolf berichtet.

Vorausgegangen war ein Ausschreibungsverfahren, bei dem die innogy SE das beste Angebot abgegeben hatte, berichtet Wolf. Zur Nutzung des Rathausdaches wurde zwischen der Stadt und der innogy SE ein Pachtvertrag mit einer 18-järigen Laufzeit abgeschlossen. Bei diesem Vertrag übernahm innogy die Kosten der Photovoltaik-Anlage, die Stadt Jüchen zahlt dafür eine monatliche Pacht und genießt alle Vorteile der Anlage, wie Wolf weiter berichtet. Durch dieses Modell benötigt die Stadt kein Eigenkapital, das investiert und damit gebunden wäre.

Zusätzlich spart die Photovoltaik-Anlage jährlich 14 Tonnen CO2 ein. Zudem schützt sie die Stadt vor steigenden Strompreisen und staatlichen Abgaben und die Versorgungssicherheit des Rathauses bleibt stets gewährleistet, betont der Sprecher und fügt hinzu: „Damit gestaltet die Stadt Jüchen die Energiewende aktiv mit.“ Die berechnete Stromerzeugung liegt bei rund 27.130 kWh/a. Davon werden rund 30 Prozent ins öffentliche Stromnetz eingespeist, wie die Stadt berichtet.

Der Großteil, rund 18.700 Kilowattstunden, was rund einem Viertel des gesamten Strombedarfs des Rathauses entspricht, wird direkt für den Eigenverbrauch des Rathauses genutzt, wie Wolf vorrechnet. Bürgermeister Harald Zillikens freut sich über das Projekt und sagt: „Mit der innogy Photovoltaik-Anlage erzeugen wir jetzt ohne Investition und Risiko eigenen Strom und senken unsere Kosten.“