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Die Jüchener Silvesterparty mit den Rabaue zur Stadtwerdung ist fast ausgebucht

Jüchen wird Stadt : Silvesterparty mit den „Rabaue“ ist fast ausgebucht

Gruppen, die an der Silvesterparty zur Stadtwerdung teilnehmen möchten, müssen sich ranhalten: Es gibt nur noch wenige Karten.

Im wahrsten Sinne des Mund wässerig macht Bürgermeister Harald Zillikens den Jüchenern jetzt auf die Silvesterparty zur Stadtwerdung: Er hat nämlich bereits auf seiner Facebookseite die leckeren Speisen veröffentlicht, mit denen die Besucher im großen Festzelt auf dem Parkplatz vor dem Haus Katz verwöhnt werden sollen. Sicher nicht nur aus diesem Grunde ist der größte Teil der Karten für die Silvesterparty, bei der als Höhepunkt der Auftritt der „Rabaue“ erwartet wird, schon verkauft: „Es gibt nur noch 80 Karten“, meldet der Bürgermeister. Und da das Zelt nicht erweitert werde, müsse man sich jetzt schon ranhalten, vor allem wenn man Gruppentische bestellen wolle, rät Zillikens.

Bereits etliche Vereine, oder auch Belegschaften von Firmen hätten Gruppenkarten gekauft: „Eine ganze Firma verlegt ihre jährliche Betriebsfeier diesmal auf unsere Silvesterparty und kommt mit 40 Leuten ins Zelt“, berichtet der Bürgermeister, der pünktlich zum Jahreswechsel ein großes Stadtschild enthüllen wird. Wenige Minuten nach dem Jahreswechsel soll dann ein Höhenfeuerwerk nicht nur für die Festgäste aus dem Zelt, sondern für alle Jüchener gut sichtbar abgefeuert werden. „Wir suchen noch einen Standort für das Feuerwerk, damit es so weit wie möglich auch gesehen werden kann“, sagt Zillikens.

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Und die bekannte Band „Rabaue“ steht quasi schon in den Startlöchern für ihren Auftritt in Jüchen, wie deren Sprecher Benjamin Weißert berichtet. Für das etwa eineinhalbstündige Programm ab 22 Uhr verspricht er eine Mischung aus zwei Dritteln eigener Titel der Band und einem Drittel Coversongs. „Wir werden auf jeden Fall auch aus unserer neuen Single ‚Das ist die Liebe’ spielen“, verspricht er ebenso wie das Standardfinale für alle „Rabaue“-Konzerte mit dem Hit „Ich hab’ gute Laune“. Weißert ist sicher, dass Jüchen mit dieser Botschaft dann auch sehr gut zur Stadt werden kann.

Ob die „Rabaue“ allerdings mit ihrem neu aufgelegten Roland-Kaiser-Medley auch im Jüchener Festzelt auftreten werden, wie Weißert es ankündigt, ist noch fraglich. Der Bürgermeister ist bekanntlich „etwas rockiger unterwegs“ und eher weniger ein Schlagerfreund: „Ich rede noch mal mit den ‚Rabaue’ über das Repertoire“, hat Zillikens schon angekündigt, wobei Programmänderungen für die fünf Stimmungsmusiker kein Problem darstellen dürften: „Wir stellen uns spontan auf unser Publikum ein, denn unser Repertoire ist in den 17 Jahren, die wir musizieren immer weiter gewachsen “, sagt Weißert, der Bass, Gitarre und Klavier bei den „Rabaue“ spielt. Wichtig sei es den „Rabaue“, bei der Silvesterparty in Jüchen auch gut tanzbare Musik zu spielen... „damit es eine richtige Party wird“, sagt der Band-Sprecher.

Da zu einer richtigen Silvesterparty auch der Genuss von Alkohol gehört, hat die Gemeinde Jüchen vorgesorgt und einen Bus-Shuttle organisiert. Der bringt die Festgäste auf Wunsch und gegen die Bezahlung von fünf Euro zwischen 1 und 3 Uhr am Neujahrsmorgen heim in die Außenorte. Zillikens begründet den Bus-Service damit, in der Silvesternacht sei es bekanntlich besonders schwer, in Jüchen ein Taxi zu bekommen.